Stockcar
Ein Drift-Spektakel von früh bis spät


Der Stockcar Racing Cup 2012 geht am Samstag, dem 30. Juni, in Natschbach-Loipersbach in seine zweite Runde / Garniert wird die Sandbahn-Action anschließend daran vom Josef-Kamper-Memorial der Speedway-Asse

Motorsport-Fans sollten sich Ende des Monats auf einen ganz besonderen Tag einstellen und sich Samstag, den 30. Juni, im Kalender rot anstreichen. Von früh bis spät glühen an diesem Tag in der Sandbahn-Arena Natschbach-Loipersbach die Auspuffrohre. Mit der Öffnung des Fahrerlagers um 9 Uhr Vormittag können die Fans hautnah an der zweiten Auflage des Stockcar Racing Cups 2012 teilhaben. Das von den 185-PS-Flitzern aufgewärmte Terrain bearbeiten dann ab 18 Uhr am Abend die Speedway-Cracks beim Saison-Highlight des SC Schwarzatal, dem 29. Josef-Kamper-Memorial.

Die Stockcars beginnen um 10.45 Uhr mit den Trainingsläufen. Mit Johann Schachinger ist der Gesamtführende nach dem ersten Event, das am 17. Mai ebenfalls in Natschbach-Loipersbach gefahren wurde, wiederum am Start. Als ehemaliger Rallye-Staatsmeister liegt dem Niederösterreicher das professionelle Quertreiben natürlich im Blut. „Beim letzten Rennen habe ich mich zwar unglücklich am Lenkrad angeschlagen und mir dabei den Daumen gebrochen, aber nichtsdestotrotz war’s eine riesige Gaudi“, freut sich Schachinger auf seine neuerliche Teilnahme. Mit von der Partie ist auch wieder Rundstrecken-Spezialist Lukas Lichtner-Hoyer. Der Jetalliance-Pilot hat ebenfalls seine Liebe zum Driften entdeckt und macht seine Sache überraschend gut. Ein dritter Platz in der Gesamtwertung ist der Beweis dafür.

Der große Gejagte wird am 30. Juni aber natürlich Manfred Stohl sein. Die sensationelle Performance, die der Initiator des Stockcar Racing Cups, dem begeisterten Publikum beim letzten Grande Finale geliefert hat, schreit praktisch nach einer Wiederholung. „Eigentlich habe ich nicht mehr vorgehabt, noch einmal mitzufahren“, sagt Stohl, „aber wenn’s den Leuten gefällt, habe ich auch kein Problem damit, ihnen eine gute Show zu bieten.“

Das 29. Josef-Kamper-Memorial
Das Stockcar-Event am 30. Juni endet mit dem Grande Finale so gegen 15 Uhr. Danach gibt es eine Pause, um die Bahn für die Zweiradler auf ihren Speedway-Maschinen herzurichten. Diese ermitteln um 18 Uhr den Sieger des Josef-Kamper-Memorials. Der 1925 in Deutsch Haslau geborene Josef Kamper gewann in den Jahren 1953 bis 1959 gleich 17 österreichische Titel. 1984 verlor er bei einem


Motorradunfall in der Nähe von Donnerskirchen im Burgenland sein Leben. Die Traditionsveranstaltung, die an den einstigen Spitzenfahrer erinnern soll, ist gleichzeitig das Saison-Highlight des SC Schwarzatal und geht heuer bereits zum 29. Mal über die Bühne.

Wie jedes Jahr ist auch diesmal der Veranstalter bemüht, den Zuschauern ein tolles Speedway-Erlebnis zu bieten. Es werden Nationen am Start stehen, die sonst selten in Österreich zu bewundern sind. Um den Tagessieg driften Fahrer aus Italien, Deutschland, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Polen, Russland sowie Argentinien, Dänemark und sogar Neuseeland. Von dort kommt der erst 18-jährige Jungstar Ryan Terry Daley, der hier sein Können unter Beweis stellen möchte. Der ebenfalls blutjunge Argentinier Christian Carrica fährt mit italienischer Lizenz und ist  zum ersten Mal Gast in Österreich. Weiters ergänzen zwei dänische Speedway-Cracks das Fahrerfeld.

Die heimischen Hoffnungen ruhen auf dem amtierenden Staatsmeister Lukas Simon und Johannes Fiala. Simon hatte bei den letzten Rennen einige Motorprobleme und hofft natürlich, gerade beim Josef-Kamper Memorial auf die Siegerstraße zurückkehren zu können. Johannes Fiala möchte sich vor eigenem Publikum von seiner besten Seite zeigen und um jeden Punkt kämpfen.

Alle Facts zum Stockcar Racing Cup und Speedwayclub Schwarzatal  gibt es auch auf  www.stockcar-racing.com bzw. www.speedway-natschbach.at.

 
Anmeldungen 2ter Renntermin

Stockcar Cup

Der zweite Renntag am 30. Juni auf der Speedway Strecke in Natschbach rückt langsam näher und Anmeldungen/Nennungen dafür können bereits abgegeben werden.

 

Rennablauf und Infos: => Stockcar Cup 2. Rennen - Ausschreibung & Nennformular

 

Bitte beachten sie die entsprechenden Nennschlüsse.

 

 


 
Bilder vom ersten Event

 

Wir haben soeben eine ganze Armada von Fotos vom ersten Stockcar Cup Rennen online gestellt.

 

=> Part I

=> Part II

 
Motorsport vom Feinsten zur Stockcar-Premiere



Der Stockcar Racing Cup stellte sich mit einer gelungen Verantaltung in Österreich ein / Manfred Stohl holte sich den Tagessieg in Natschbach-Loipersbach / Ex-Rallye-Staatsmeister Hans Schachinger führt in der Gesamtwertung


Der Himmel hatte ein Einsehen. Nach drei Tagen Wind und Regen ging am Donnerstag auf der Speedway-Bahn in Natschbach-Loipersbach die Premiere des neu gegründeten Stockcar Racing Cups Austria bei zwar kühlen, aber sonnigen Witterungsbedingungen über die Bühne.


Das Teilnehmerfeld wurde in zwei Gruppen geteilt, in denen sich namhafte Piloten aus der österreichischen Motorsportszene sehenswerte Rad-an-Rad-Duelle lieferten. Nicht überraschend beherrschten die Starter aus dem Rallye-Lager das vierrädrige Drift-Spektakel auf Sand. So trugen sich Hermann Neubauer, Michael Böhm sowie Ex-Gruppe-N-Staatsmeister Hans Schachinger in die Siegerlisten der Vorläufe ein. Ebenso konnten die Polen Marcin Klonowski und Darek Nowicki je einen Vorlauf für sich entscheiden, ehe es in die heiß umkämpften Finalläufe ging.


Eine tolle Performance legte ORF-Mann Ernst Hausleitner hin. Der Formel-1-Kommentator wurde von (Vor)Lauf zu ((Vor)Lauf besser, um sich letztendlich sogar ins A-Finale zu bugsieren. Dort allerdings musste er nach einem kapitalen Ritt über einen Reifenstapel die Segel streichen. Der Sieger in diesem actionreichen Endlauf hieß wiederum Hans Schachinger. Der Niederösterreicher wurde von Hermann Neubauer wild bedrängt. Zu wild, denn der junge Salzburger drehte sich von der Bahn, und Schachinger nutzte seine ganze Routine, um den Finalsieg ins Ziel zu bringen. Hinter Schachinger klassierten sich der Pole Nowicki sowie Ex-FIA-GT-Pilot Lukas Lichtner-Hoyer.


Das B-Finale wurde zur eindeutigen Angelegenheit für Manfred Stohl. Der Cup-Organisator nahm selber im Cockpit Platz und ließ den Tiroler Rundstreckenpiloten Johann Ledermair sowie Michael Böhm hinter sich.


Zum krönenden Abschluss eines gelungenen Motorsportfestes gestaltete sich schlussendlich das Grande Finale, in dem alle Autos auf einmal auf der Strecke waren und in dem es um den Tagessieg ging. Dementsprechend turbulent ging es auch auf der Strecke zu. Praktisch in jeder Runde überschlugen ich die Ereignisse. Stunt-reife Drifts ergänzten sich mit querstehenden Boliden. Und am vielumjubelten Ende kürte sich abermals Manfred Stohl zum Sieger. In der allerletzten Kurve bremste der WM-erfahrene Rallye-Haudegen den 20-jährigen Tiroler Jungspund Johann Ledermair aus. Platz drei im großen Finale ging an Hans Schachinger.


Zum Drüberstreuen holte sich Stohl noch den Pokal für die schnellste Rennrunde des Tages.


„Das war eine wirklich gelungene Premiere“, freute sich Stockcar-Cup.Initiator Walter Grubmüller über die Veranstaltung im allgemeinen. „Freilich kann man immer etwas verbessern, aber wir werden von Event zu Event dazulernen, und dann wird sich die Stockcar-Szene in Österreich sicher etablieren.“


Tageswertung des 1. Laufs zum Stockcar Racing Cup in Natschbach-Loipersbach:

1. Manfred Stohl, 2. Johann Ledermair, 3. Hans Schachinger, 4. Darek Nowicki, 5. Marcin Klonowski, 6. Alfred Neuberger, 7. Lukas Lichtner-Hoyer, 8. Klaus Kobelnigg, 9. Hermann Neubauer, 10. Ernst Hausleitner.


Punktestand nach dem 1. Lauf zum Stockcar Racing Cup:

1. Hans Schachinger 101 Punkte, 2. Darek Nowicki 94, 3. Lukasa Lichtner-Hoyer 89, 4. Hermann Neubauer und Manfred Stohl je 85, 6. Johann Ledermair 82, 7. Ernst Hausleitner 78, 8. Alfred Neuberger 69, 9. Marcin Klonowski 68, 10. Michael Böhm 65, 11. Klaus Kobelnigg 63, 12. Harald Egger 55, 13. Gerhard Behmer 16.

 

=> Die detaillierten Ergebnisse

 
Das Stockcar-Fieber steigt


Für die österreichische Cup-Premiere am kommenden Donnerstag in Natschbach-Loipersbach wünscht sich Initiator Manfred Stohl nur eines: „Jede Menge Action!“



Die vierrädrigen Hauptdarsteller sind herausgeputzt und startklar. Die bisher angemeldeten Piloten sind das auch, womit also einer hochinteressanten neuen Motorsportveranstaltung am Donnerstag, dem 17. Mai, in Natschbach-Loipersbach nichts mehr im Wege stehen sollte. Gespannt blicken Manfred Stohl und Walter Grubmüller, die beiden Geburtshelfer des Stockcar Racing Cups Austria, der ersten wettkampfmäßigen Umsetzung ihrer Vision entgegen.


„Vom Wetter her schaut es laut Prognose schon einmal gut aus“, versprüht Rallye-Ass Manfred Stohl Optimismus. „Der Regen soll angeblich ausbleiben und außerdem dürfte es am Donnerstag nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein.“ Heiß wird es trotzdem werden, zumindest auf der Sandbahn der Speedway-Arena in Natschbach-Loipersbach, über welche die 180 PS starken Stockcars driften werden. Gekonnt gelenkt von zum Teil motorsport-erfahrenen Protagonisten wie Tourenwagen-Pilot Lukas Lichtner-Hoyer oder Ex-Rallye-Staatsmeister Hans Schachinger oder auch Harald Egger, seines Zeichens Betreiber der Speedworld in Pachfurth, Kart-Staatsmeister 1994 und 2007 und sechsfacher Starter beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wo er 2005 auf einem Porsche Boxter den 3. Platz in der Klasse A5 belegen konnte.


Seinem Debüt als Rennfahrer sieht in Natschbach-Loipersbach auch Formel-1-Reporter Ernst Hausleitner mit einer gewissen Aufregung entgegen. „Ich lasse alles auf mich zukommen, bin selber neugierig, was das wird“, meinte er im ORF zu seinem Co-Kommentator Alex Wurz im Rahmen des Grand Prix in Barcelona am vergangenen Wochenende. Was Wurz wiederum spontan dazu nützte, vor laufender Kamera „meinem Spezi Manfred Stohl“ alles Gute für das Debüt zu wünschen. Stohl: „Die Glückwünsche freuen mich. Ich bin sicher, dass wir dem Publikum jede Menge Action liefern und vielleicht dem einen oder anderen noch abwartenden Interessenten einen Start bei einem der nächsten vier Stockcar-Racing-Cup-Events, die heuer noch auf dem Programm stehen, schmackhaft machen können.“ Für diese Läufe (siehe "Kalender") liegen übrigens ebenfalls bereits Nennungen vor.


Anmeldungen für den aktuellen Saisonauftakt sind noch bis zum Renntag am Donnerstag vor Ort um 9 Uhr oder vorher unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. Die Trainingsläufe beginnen dann um 13 Uhr. Im Anschluss daran stehen insgesamt je drei Vorläufe in zwei Gruppen auf dem Programm, gefolgt von einen A- und B-Finale und einem Grande Finale, in dem dann das gesamte Starterfeld gegeneinander fährt.

 
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