Stockcar
News 2019/6

 
News 2019/5

Brisante Rennen mit bekannten Siegergesichtern

 

Beim heutigen Auftakt des Stockcar Racing Cups in Natschbach-Loipersbach dominierten viele alte Namen die neue Saison. Gerhard Windstey (Formel 2), Martin Heinrich (Saloon), Gerald Koloc (Heck) und Michael Kindl (Jugend) holten die Tagessiege in ihren Klassen

 

Einen gelungenen Einstand feierte der Stockcar Racing Cup Austria heute mit dem ersten Renntag 2019 in Natschbach-Loipersbach. Auf der über den Winter toll überarbeiteten Anlage unweit von Wiener Neustadt tummelten sich 50 Starter über den sandigen Rundkurs und boten rund 900 Zuschauern einen tollen Motorsporttag.

Erfreulicherweise waren in allen allen vier Klassen, in denen der Stockcar Cup gefahren wird, auch alle aktuellen Meister an Bord, um ihre Titel möglicherweise heuer erfolgreich zu verteidigen.

 

In der Formel 2 gab es insgesamt neun Starter, von denen gleich von Beginn an bereits szene-bekannte Namen hervorstachen. So gewann der Grafenbacher Gerhard Windstey zwei Vorläufe, während sich Rundstrecken-Ass Bernd Herndlhofer aus Wiener Neustadt einen sicherte. – Auch im Finale ließ sich Routinier Gerhard Windstey nicht biegen und er gewann dieses relativ klar. – Dass Windstey daher auch dem abschließenden Tages-Highlight, dem Grande Finale, seinen Stempel aufdrückte, kam da fast nicht mehr überraschend. Somit gewann Gerhard Windstey auch die Tageswertung vor Bernd Herndlhofer und Paul Bierl.

 

 

Die größte Ansammlung an Piloten fand sich mit gleich 24 Stück wie gewohnt bei den Salooncars. Deshalb wurden die Vorläufe auch in drei Gruppen abgehalten. Davon holte sich in der Gruppe 1 der Neunkirchner Raphael Steiner zwei und Martin Gradwohl aus Bad Erlach einen. – In der Gruppe 2 gab es mit Christoph Mican (Wr. Neustadt), Erwin Ostler (Neunkirchen) und Peter Happenhofer (Ternitz) drei verschiedene Sieger. – Dafür schaffte in Gruppe 3 Ex-Meister Georg Weissenböck aus Küb bei seinem Comeback gleich einen Hattrick. - Einen klassischen Premierensieg gab es dann im B-Finale  der Salooncars. Hier setzte sich nämlich Daniel Tometschek aus Kirchberg/Wechsel gleich bei seinem ersten Antritt im Stockcar Racing Cup (und noch dazu an seinem Polterabend)  durch. - Im A-Finale brachte sich Georg Weissenböck dann um wichtige Punkte. Nach einem wilden Überschlag wurde der dreifache Vorlaufsieger als Verursacher eines Rennabbruchs den Regeln konform aus  dem Rennen genommen. Den Sieg im neu gestarteten Endlauf holte ich dann Michael Pesau aus Breitenau. – Im Grande Finale ging es dann wie gewohnt heiß her. Dieses musste zwei Mal abgebrochen werden, zwei Mal war eine Massenkarambolage der Auslöser. Favorit Georg Weißenböck wurde ebenso zum Opfer wie der aktuelle Salooncar-Meister Marco Steiner aus Neunkirchen. Beide mussten aufgeben. Den Sieg holte schließlich Roland Krems aus Gloggnitz. – Der Tagessieg ging an Martin Heinrich aus Breitenau vor Michael Pesau und Raphael Steiner (Neunkirchen).

 

Gespannt war man auch in der Klasse der Hecktriebler, wo sich neun Starter duellierten. Hier leistete sich Titelverteidiger Anton Bock aus Würflach einen Totalausfall, als er sich nach nur einer Runde auf einem Reifenstapel „einparkte“ und von dort nicht mehr wegkam. Dafür holte er sich aber im dritten Vorlauf einen Sieg, während die beiden anderen Qualiläufe an den Guntramsdorfer Ernst Sommerbauer und an Roland Hofmann  aus Wien gingen. – Im Finale war dann aber der Hausherr groß da. Gerald Koloc, für den gesamten Stockcar-Sport in Natschbach verantwortlich, belohnte sich mit einem Sieg. – Ein wahres Fotofinish bekamen die begeisterten Fans im abschließenden Grande Finale präsentiert. Gerald Koloc (Gloggnitz) und Markus Schöngrundner (Wörth) schossen Schnauze an Schnauze mit ihren BMW’s über die Ziellinie, und am Ende hatte die Zeitnahme Koloc um eine Zehntelsekunde vorne. - Die Tageswertung für den Punktebesten ging ebenfalls an Gerald Koloc vor Patrick Baumgrtner und Anton Bock.

Hochklassigen Nachwuchssport  bekamen die Zuschauer in der Jugendklasse geboten. Mit insgesamt acht Startern gab es hier zwei Vierergruppen in den Vorläufen. Diese wurden von zwei Leuten dominiert. Der aktuelle Meister Michael Kindl aus Puchberg und Marius Scherz aus Breitenau gewannen jeweils alle drei Läufe. Im anschließenden Finale setzte sich dann aber Michael Kindl durch und holte sich den Tagessieg.

 

 

 
 
News 2019/4

Im neuen Kleid zu neuer Spannung!

 

 

Am Samstag, dem 27. April, beginnt in Natschbach-Loipersbach der Stockcar Racing Cups 2019 / In der Winterpause wurden dem Thema Sicherheit und Übersichtlichkeit einige Neuerungen gewidmet / 180 Tonnen Sand wurden in  die Rennbahn eingearbeitet

 

Es geht wieder los. Mit dem nächsten Wochenende hat das Warten für die Fans des Stockcar Racing Cups in Österreich – und diese werden erfreulicher Weise immer mehr – ein Ende. Auf dem Rundkurs der Sportanlage in Natschbach-Loipersbach lassen die Piloten am Samstag, dem 27. April, wieder die Motoren ihrer Boliden heulen. Der erste von insgesamt sechs Renntagen startet mit den Trainings um 12 Uhr und mit den ersten von drei Vorläufen um 13 Uhr, danach folgen wie gewohnt die jeweiligen Finalläufe, ehe der Renntag dann mit den Grande Finales in den alles entscheidenden Showdown geht.

 

Um Zuschauern wie Aktiven den größtmöglichen Spaß an der Freud zu bieten, hat Stockcar-Racing-Cup-Organisator Gerald Koloc in der Winterpause an einigen Rädchen gedreht – sowohl im baulichen als auch im sportlichen Bereich. So wurde als eher leichtere Übung das Rennbüro etwas auf Vordermann gebracht und als im wahrsten Sinn des Wortes schwerer Gegenpart 180 Tonnen roter Ziegelsand auf der 400 Meter langen Rennstrecke verteilt.

 

„Im sportlichen Bereich“, erklärt Gerry Koloc, „ist mein Fokus auf dem Thema Sicherheit gelegen.“ So wurde das Rennoval rundherum mit 16 roten Leuchten ausgestattet, die bei einem Rennabbruch blinken werden. Koloc: „Zusätzlich gibt es nunmehr 16 gelbe Drehlichter, die den Sinn einer gelben Flagge haben und dort, wo es während eines Rennens ein Hindernis gibt, auf dieses deutlich sichtbar hinweisen werden.“ Deutlich sichtbarer soll für alle auch das Startsignal werden. Dafür sind künftig sechs Überkopfleuchten zuständig, die nach dem Einbiegen des Vorausautos nach der Einführungsrunde auf Grün schalten und somit das Rennen freigeben.

 

Gefahren wird unverändert in vier verschiedenen Klassen

 

  • Formel 2, einsitzige Boliden mit Frontmotor und Heckantrieb;
  • Salooncar-Klasse mit einer ausschließlich werkseitiger Motorisierung bis 2000 ccm oder Turbodiesel und Frontantrieb;
  • Hecktrieb-Klasse mit ausschließlich werkseitigem Motor, jedoch ohne ccm-Beschränkung und wie der Name schon sagt Heckantrieb;
  • Juniorklasse (für Teilnehmer von 12 bis 16,99 Jahre) mit einer Motorisierung bis max. 1600 ccm, max. 100 PS Leistung, Benzin Sauger, Diesel Turbo möglich, nur mit original werkseitig mitgeliefertem Motor zugelassen, Heck- oder Frontantrieb erlaubt.

 

Doch nicht nur das Thema Sicherheit ist Gerald Koloc sehr wichtig, auch auf Disziplin will er künftig mit erhöhter Aufmerksamkeit achten. „Ich möchte ein gewisses Niveau in unsere Sportart bringen. Unsportliche Aktionen sowohl auf der Rennstrecke als auch abseits davon werden in Zukunft rigoros bestraft. Nur so können wir die gewollte Vorbildwirkung erzielen.“

 

Auf die erste Nennliste für die neue Saison – Nennschluss ist der kommende Sonntag um 24.00 Uhr – ist man im Organisationsbüro schon sehr gespannt. Gerald Koloc: „Das Interesse an einem Start war im Vorfeld unglaublich groß. Ich gehe daher von einer riesigen Teilnehmerliste aus.“

 

Wer das alles sehen will, der kann am Samstag, dem 27. April, zum Eintrittspreis von 10 Euro (Jugendliche bis 15 Jahre frei)  dabei sein. Oder man holt sich gleich entweder über die Homepage www.stockcar-racing.com oder vor Ort in Natschbach die neue Jahreskarte um 50 Euro für alle sechs untenstehenden spannenden Renntage 2019.


Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

 
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