Stockcar
Teilnehmerrekord im Flutlicht von Natschbach

Der als Night Race abgehaltene fünfte Renntag des Stockcar Racing Cups konnte heute 60 Starter präsentieren / Hunderte Zuschauer sahen packende Wettkämpfe sowie mit Bernd Herndlhofer (Formel 2), Marco Steiner (Saloon Cars), Anton Bock (Hecktriebler) und Paul Puchegger (Jugend) vier hochverdiente Tagessieger

 

Mit einem neuen Rekordstarterfeld ging heute der fünfte und vorletzte Renntag zum Stockcar Racing Cup 2018 in Natschbach über die Bühne.  Seit Bestehen des Cups im Jahr 2012 waren nie mehr als 55 Piloten dabei, diesmal wurde erstmals die 60er-Marke geknackt. Belohnt wurde das Engagement der Starter sowie das Interesse der knapp 800 Zuschauer mit einem besseren Wetter als eigentlich vorausgesagt war. Der angekündigte Regen ließ aus, und die Temperatur war mit 17 Grad nicht zu kalt und sogar angenehmer als die Hitze des zuletzt vorherrschenden Spätsommers.

 

Wie gewohnt wurden die Entscheidungen um Punkte und Siege wieder in vier heiß umkämpften Klassen getroffen. Nach je drei Vorläufen ging es in die viel umjubelten Finalphasen.

 

In der Formel 2 hießen die Vorlaufsieger vorerst Marcin Klonowski (Polen), Bernd Herndlhofer (Wiener Neustadt) und Marcus Lechner (Grafenbach). – Der aus dem Rundstreckensport bekannte Bernd Herndlhofer holte sich dann das Finale, in dem Titelverteidiger Marcus Lechner wegen einem technischen Defekt am Auto mit dem letzten Platz Vorlieb nehmen musste. – Auch im abschließenden Grande Finale zeigte Bernd Herndlhofer seine Stockcar-Klasse und gewann nach einem aufregenden Lauf um 94 Tausendstelsekunden vor dem schnellen Polen Marcin Klonowski und dem Würflacher Andreas Gruber. Titelverteidiger Marcus Lechner landete auf Platz sechs, konnte aber seinen ersten Platz in der Gesamtwertung vor dem abschließenden sechsten Renntag um zwei Punkte vor Andreas Gruber behaupten.

 

In der quantitativ am stärksten besetzten Saloon-Car-Klasse wurden auf Grund der hohen Starteranzahl von insgesamt 27 Piloten die Vorläufe in drei Gruppenausgetragen. Dabei sah die Gruppe 1 mit dem Gloggnitzer Thomas Hollerer und dem Grafenbacher Patrick Liehsbauer zwei Debütanten-Sieger. Einen Lauf gewann Marco Steiner aus Neunkirchen. – In der Gruppe 2 war mit Mican Christoph (Wiener Neustadt) ein Neuling sogar zwei Mal der Schnellste, während Roland Krems aus Gloggnitz einen Vorlauf für sich entscheiden konnte. – Die Gruppe 3 hatte Joachim Gamauf (Wiener Neustadt) zwei Mal und Oliver Giefing (Breitenau) einmal als Sieger. – Kevin Troll aus Wilfersdorf war der Schnellste im B-Finale, während sich das das A-Finale sich nach zehn aufregenden Runden mit Mario Kroffl einer der vielen Piloten aus Grafenbach holte. – Steiner-Festspiele gab es dann im Grande Finale. Unter den 16 Startern setzte sich Marco Steiner vor dessen Bruder Raphael Steiner (beide Neunkirchen) und Erwin Ostler durch.  Damit ging als Punktebester auch der Tagessieg an Marco Steiner, der auch die Gesamtwertung anführt.

 

Auch in der Heckklasse konnte mit dem Neunkirchner Erwin Ostler ein Pilot zwei Vorläufe gewinnen. Den dritten holte sich der Gesamtführende und somit Titelfavorit Anton Bock (Würflach). – Mit dem Sieg im Finale machte Anton Bock dann auch einen großen Sprung in Richtung Titel. – Erst recht als dieser auch noch das Grande Finale vor Gerald Koloc (Gloggnitz) und Martin Breuer (Pfaffenschlag) als Sieger feiern. 

 

Eine Überraschung gab es in der Jugend-Klasse, in der die Vorläufe ebenfalls in zwei Gruppen gefahren wurden. In Gruppe 1 siegte vorerst erwartungsgemäß Michael Kindl. Der Puchberger, der heuer bislang alle seine Rennen gewonnen hatte, musste sich dann jedoch gleich zwei Mal Paul Puchegger aus Ramplach geschlagen geben. – In Gruppe 2 fuhr der Breitenauer Marius Scherz furios und landete gleich drei Siege. – Die Sensation perfekt machte dann Paul Puchegger im Jugend-Finale, wo er sich ebenfalls um 12 Hundertstelsekunden gegenüber Michael Kindl durchsetzen konnte. 

 
Ein Night-Race mit allem, was dazugehört

Der vierte Renntag zum Stockcar Racing Cup bot heute in Natschbach sämtliche Facetten eines tollen Motorsport-Events - hautnahe Duelle, rassige Action und mit Marcus Lechner, Georg Weissenböck, Gerald Koloc und Michael Kindl vier verdienteTagessieger, die bei Flutlicht triumphierten

 

Videobeitrag online!

Mit fast durchwegs spektakulären Läufen ging heute zu später Stunde der vierte Renntag zum Stockcar Racing Cup 2018 zu Ende. Im sogenannten Night-Race, in dem die entscheidenden Grande Finalis unter Flutlicht in der Sandbahn-Arena von Natschbach-Loipersbach ausgetragen wurden, setzten sich in den vier gewerteten Klassen am Ende Marcus Lechner (Formel 2), Georg Weissenböck (Saloon Cars), Gerald Koloc(Heckantrieb) und Michael Kindl (Jugend) als Punktebeste und somit als Tagessieger durch. Bis es so weit war, wurde den mehr als 700 Zuschauern Motorsport-Kost von feinster Güte serviert.

 

12 Piloten stark war das Teilnehmerfeld in der Formel 2. Hier feierte Ex-Meister Andy Bössner ein Kurz-Comeback. Und der Champion des Jahres 2015 zeigte von Beginn an, dass er von seinem Können rein gar nichts eingebüßt hat. Der Wiener ließ im ersten Vorlauf alle Konkurrenten hinter sich und feierte einen vielumjubelten Sieg. In Vorlauf zwei freilich schlug der Titelverteidiger zurück. Marcus Lechner aus Grafenbach gewann dieses Rennen ganz klar. Der dritte Vorlauf war zunächst durch einen heftigen Einschlag von Janine Stangl in die Leitplanken überschattet. Die Pilotin aus St. Johann am Steinfeld musste medizinisch versorgt werden und dann mit einer Schulterverletzung leider aufgeben. Das Rennen wurde nochmals gestartet, und diesmal hatte Gerhard Windstey die stärksten Nerven und den ausdauerndsten Gasfuß. – Das Finale war dann wieder eine meisterliche Sache. Der regierende Champion Marcus Lechner fand eine Lücke im Feld und zog der Konkurrenz auf und davon. – Im abschließenden Grande Finale bot sich den Zuschauen dasselbe Bild und Marcus Lechner eine weitere große Show. Der Grafenbacher zog eine schnellste Runde nach der anderen und holte sich den Final- und Tagessieg . . . und, was ihm besonders wichtig war, auch wieder die Führung in der   Meisterschaft, die nach Lechners Pause am letzten Renntag der Würflacher Andreas Gruber hielt.

 

22 Starter umfasste die Saloon Car Klasse, weshalb diese in zwei Vorlauf-Gruppen aufgeteilt und auch so ausgetragen wurde. Wobei gleich der erste von je drei Vorläufen mit einer Überraschung zu Ende ging. Denn mit Sieger Daniel Schwarz aus Wiesmath gewann diesen ausgerechnet ein Stockcar-Neuling. Vorlauf zwei sicherte sich der Neunkirchner Marco Steiner. Dessen Bruder Raphael Steiner sorgte im dritten Vorlauf für eine gehörige Schrecksekunde, als er mit seinem VW Golf 3 nach einem doppelten Überschlag auf dem Dach landete. Der heurige Stockcar-Newcomer konnte den zerstörten Wagen aber zum Glück unverletzt verlassen. Den Lauf, der nach dem Unfall nach fünf Runden abgebrochen wurde, gewann der zu diesem Zeitpunkt führende Oliver Giefing aus Breitenau. - In der Gruppe 2 feierte ein bekannter Name eine tolle Wiederkehr: Georg Weissenböck aus Küb, dreifacher Vizemeister, holte den Sieg in Vorlauf eins, musste sich im zweiten Heat dann aber dem Ternitzer Jürgen Ebner knapp beugen. Auch in der 2. Gruppe gab es im dritten Vorlauf einen neuen Sieger, nämlich Joachim Gamauf aus Wiener Neustadt. – Das B-Finale sah ebenfalls einen neuen Namen an der Spitze. Der Wulkaprodersdorfer VW-Golf-Pilot Christian Neuwirth gewann hauchdünn vor dem Wiener Norbert Klein. – Ein erbittertes Duell um den Sieg gab es dann im A-Finale, wo letztendlich der Neunkirchner Jürgen Mayerhofer die Nase knapp vor Jürgen Ebner aus Ternitz hatte. – Die Entscheidung im 19-köpfigen, aber trotzdem fair geführten Grande Finale fiel dann zugunsten des überragend fahrenden Ternitzers Peter Happenhofer. Die meisten Punkte, nämlich 101, holte am vierten Renntag jedoch Georg Weissenböck.

 

Heiß umkämpft war die Heckklasse, in welcher sich 9 Fahrer duellierten. Den ersten Vorlauf sicherte sich denkbar knapp der Neunkirchner Erwin Ostler. Meisterschaftsleader Anton Bock zeigte im zweiten Run seine ganze Klasse, und im dritten Vorlauf zeigte dann erstmals am heutigen Tag Organisator Gerald Koloc erfolgreich die Zähne. – Im danach gefahrenen Finale ließ wieder der heuer sehr starke Anton Bock seinen 200-PS-BMW frei und  siegte in überlegener Manier. – Just im Grande Finale leiste sich Bock jedoch einen folgenschweren Dreher in den Reifenstapel und war somit chancenlos. Den Sieg und somit die Tageswertung schnappte sich nach einem heißen Fight schließlich Gerald Koloc.

 

Auch die Jugend-Klasse, die mit 10 Youngstern aufwarten konnte, wurde in zwei Vorlaufgruppen aufgeteilt. In der ersten setzte mittlerweile wenig überraschend der Puchberger Michael Kindl seinen Erfolgslauf fort und gewann wie heuer schon gewohnt alle seine Rennen. – In der Gruppe 2 gewann einmal Paul Puchegger, einmal der Gloggnitzer Florian Koloc und den dritten Lauf sicherte sich mit Marius Scherz der Sohn des stimm(ungs)kräftigen wie fachkundigen Stockcar-Racing-Moderators Markus Scherz aus Breitenau. – Das Finale freilich wurde wieder die Beute des unantastbaren Seriensiegers Michael Kindl.

 

 

 

 
Stockcar Testtag

Endlich ist es soweit.  Am Samstag den 21.Juli 2018 findet auf der Sandbahn Arena in Natschbach/Loipersbach wieder ein Stockcar Testtag statt. An diesem Testtag können Sie alle Autos und Kategorien ausprobieren. Einfach vorbeikommen!
Es werden immer 8 Runden gefahren. Jeder mit einem gültigen Führerschein kann ein Auto ausprobieren. 
Jugendliche nur mit Begleitperson.


Preise: 
Saloon und Heckklasse 25€
F2 Klasse 50 €


Info: Handschuhe und festes Schuhwerk sind erforderlich.
Helm kann auch vor Ort ausgeborgt werden.

 

Adresse: 

Guntramserstraße 9

2620 Loipersbach

 

Wir freuen uns auf Ihr kommen!

 
Entscheidung in der Dunkelheit!

Nächsten Samstag, den 14. Juli, geht im Stockcar Racing Cup in Natschbach das Nightrace und somit der Saisonhöhepunkt über die Bühne / Auf die Zuschauer warten am vierten Renntag ein großes Starterfeld und Kämpfe um jeden Millimeter auf der Sandbahn

 

 

Hochspannung herrscht schon eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt im Stockcar-Lager. Am nächsten Samstag, dem 14.Juli, findet auf der Sandbahn von Natschbach-Loipersbach der vierte Renntag der Saison statt. Dieser wird als Nightrace gefahren, was heißt, dass die spektakulären Grande Finalis zum Teil unter Flutlicht absolviert werden.

 

Traditionsgemäß findet dieser bis in die Nacht hinein führende Wettkampftag großen Zuspruch von den Fans und auch den Fahrern. Deshalb ist Organisator Gerald Koloc auch heuer optimistisch, sowohl ein großes Starterfeld zu bieten und viele Zuschauer begrüßen zu können. „So wie es ausschaut, ist das Nightrace auch diesmal sehr beliebt unter den Piloten“, sagt der Gloggnitzer unter Verweis auf eine ständig wachsende Nennliste. „In der Formel 2 erwarten wir zehn bis zwölf Boliden“, weiß Koloc, „und bei den Saloon Cars herrscht ebenfalls großer Andrang, so dass wir hier wohl in drei Gruppen fahren werden müssen.“

 

Besonders erfreulich ist das, wenn auch nur kurzfristige Comeback eines Ex-Meisters in der Königsklasse F2. Andy Bössner, Champion des Jahres 2015, hat seine Teilnahme angekündigt.

 

Auch in der Hecktrieb-Klasse, in der Gerald Koloc selber im Einsatz und sogar Titelverteidiger ist, wird die gesamte Hautevolee rund um Spitzenreiter Anton Bock am Start stehen. „Und sogar in der Jugendklasse“, so Koloc, „schaut es ganz nach einer Vergrößerung des Teilnehmerfeldes aus.“ Hier waren zuletzt immerhin zehn Talente dabei.

 

Die Trainingsläufe in allen vier Klassen werden am nächsten Samstag um 14 Uhr beginnen. Eine Stunde später, um 15 Uhr, werden die ersten von drei Vorläufen gestartet. Die Grande Finalis sind für 21.30 bis rund 22 Uhr geplant.

 

 

 

 

 

 

 
Frauen-Power auf der Sandbahn in Natschbach

Bernd Herndlhofer, Erwin Ostler, Gerald Koloc und Youngster Michael Kindl sicherten sich heute die Tagessiege beim dritten Saison-Event des Stockcar Racing Cups

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Bei besten äußeren Bedingungen konnte heute der dritte Renntag zum Stockcar Racing Cup 2018 abgehalten werden. Die Sandbahn in der ehemaligen Speedway-Arena von Natschbach-Loipersbach hatte die Unwetter der letzten Tage erfreulich gut weggesteckt und bot den 40 Teilnehmern ein optimales Terrain für ihren Sport. 600 begeisterte Zuschauer erlebten einen Motorsporttag der feinsten Art, an dem in vier Klassen vehement um die jeweiligen Siege gekämpft wurde.

 

Sieben Formel-2-Piloten hatten für den dritten Renntag genannt. Doch bald waren’s nur noch fünf. Nachdem Titelverteidiger Marcus Lechner sein Auto von Haus aus nicht startklar bekam und er somit nur die schmerzvolle Zuschauerrolle übernehmen konnte, wurde Gerhard Windstey auf der Jagd nach der Gesamtführung vom Pech gebremst. Der Grafenbacher musste seinen Boliden bereits nach dem ersten Vorlauf in der Garage lassen. Ein kapitaler Motorschaden verhinderte einen weiteren Start und somit auch weitere Meisterschaftspunkte. Windstey nahm’s sportlich: „Leider hat der Motorblock meines Fahrzeugs einen Riss. Ist zwar schade, dass ich heute nicht mehr punkten kann, aber so bleibt es wenigstens fair, weil Marcus ja auch nichts dazubekommt.“ Das Motorschaden-Schicksal ereilte auch den Ternitzer Rene Messner. – So zeigte der bekannte Rundstrecken-Pilot Bernd Herndlhofer aus Maiersdorf an der Hohen Wand seine ganze Klasse und gewann zwei der drei Vorläufe. Und das obwohl er erst vor drei Wochen eine Bandscheiben-Operation hatte. Nur einmal musste sich Herndlhofer mit Platz zwei begnügen. Den zweiten Quali-Lauf holte sich nämlich Andreas Gruber aus Würflach. – Einen echten Überraschungserfolg sahen die Fans dann im A-Finale. Dieses entschied der erstmals in Natschbach am Start gewesene dreifache Autocrash-Staatsmeister  Thomas Ortner aus St. Stefan in der Steiermark für sich. – Im Highlight des Tages, dem Grande Finale, aber stellte Bernd Herndlhofer die Rangordnung wieder her. Er gewann das Rennen vor Andreas Gruber und Thomas Ortner sowie damit auch die Tageswertung.  

   

Mit 16 Startern war die Saloon-Car-Klasse einmal mehr die größte Crew. Deshalb wurde hier wieder in zwei Gruppen gefahren. In Gruppe 1 teilten sich die Neunkirchner Brüder Raphael Steiner (VW Golf 3) zwei Mal und Marco Steiner (Mitsubishi Carisma) einmal die Vorlaufsiege. Und auch in Gruppe 2 gab es mit Mario Kroffl (VW Golf 3) aus Grafenbach einen Vorlauf-Doppelsieger. Einmal war der Wiener Neustädter Joachim Gamauf (Nissan Primera) der Schnellste. – Im anschließenden B-Finale konnte der Gloggnitzer Roland Krems im Nissan NX100 den Sieg einfahren, während sich danach Joachim Gamauf das A-Finale holte. – Das Grande Finale, in dem sämtliche 16 Autos am Start waren, war das erwartete Spektakel. Schon in der ersten Kurve wurde für Roman Vyvadil der Platz zu eng, er fabrizierte einen wilden Überschlag, wonach das Rennen abgebrochen und neu gestartet werden musste. Was folgte, waren 12 tolle Runden mit Jürgen Ebner aus Ternitz als Sieger. Hinter dem Mazda-Piloten platzierte sich die wahre Sensation. Michaela Bauer aus Ternitz wehrte die wildesten Angriffe ihrer männlichen Kollegen ab und rettete den zweiten Platz hochverdient ins Ziel. Hinter der Friseuse im VW Golf wurde Marco Steiner Dritter. – Die meisten Punkte und somit der Tagessieg gingen jedoch an Erwin Ostler (Ford Puma) aus Neunkirchen.

 

In der Heckantrieb-Klasse kämpften sechs Piloten um Punkte. Hier feierte Gerald Koloc eine Art Wiederauferstehung. Hatte der Titelverteidiger aus Gloggnitz zu Beginn noch Probleme mit der Automatik seines BMW 535i und musste Anton Bock (BMW 320) aus Würflach den Vortritt lassen, so gab er sich in den Vorläufen 2 und 3 keine Blöße. Koloc: „Da habe ich endlich wieder manuell schalten können, und da fühle ich mich einfach wohler.“ – Dass Koloc im A-Finale dann jedoch trotzdem nur Platz zwei blieb, lag am dort relativ klaren Sieger. Franz Jayzay aus Grünbach gewann im BMW E30 mit fünf Sekunden Vorsprung. – Das Grande Finale sicherte sich dann aber wieder Gerald Koloc, der seinen 8-Zylinder-BMW am besten durch die Kurven trieb. Hinter dem Tagessieger kamen Harald Christoph (Volo) und Debütant Manfred Baumann (BMW 523i) ins Ziel.

 

Erfreulich hoch war das Teilnehmerfeld in der Jugendklasse. Elf Stockcar-Nachwuchstalente gingen auf Punktejagd. Und neuerlich war es der Puchberger Michael Kindl (VW Polo), der die Pace vorgab. Zwar hatte er mit dem Neunkirchner Gabriel Giuglea (Honda Civic) einen starken Gegner in seiner Gruppe, trotzdem setzte sich Kindl in alles drei Vorläufen durch. In Gruppe 2 gewann Paul Puchegger (Honda Civic) aus Ramplach zwei Vorläufe und Marius Scherz (Suzuki Baleno) aus Breitenau einen. – Und so war es keine wirkliche Überraschung, dass auch das Finale zur Beute von Michael Kindl wurde, der damit seit Beginn der heurigen Meisterschaft noch kein einziges Rennen verloren hat.  

Hier gehts zu den Bildern des Renntages: https://www.facebook.com/pg/poelltv/photos/?ref=page_internal

 

 

 


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