Stockcar
News 2019/7

 
News 2019/6

Kampf um jeden Zentimeter Boden

 

Der zweite Renntag im Stockcar Racing Cup war heute in Natschbach von rasanten Duellen in allen Klassen geprägt / Tagessiege für Bernd Herndlhofer (Formel 2), Christoph Mican (Saloon), Georg Weissenböck (Hecktriebler) und Michael Kindl (Jugend) / Puls-4-Gaststarter gewann seine Final-Challenge

 

Gleich vorweg – auch wenn er im Nachhinein beteuerte „Einmal und nie wieder, der Ansturm dort hatte schon bedrohliche Ausmaße“, so muss man sagen: Der vorwöchige „Bittgang“ von Organisator Gerald Koloc zum Papst auf den Petersplatz in Rom war von Erfolg gekrönt. Bei schönstem Wetter ging nämlich heute der 2. Renntag zum Stockcar Racing Cup in Natschbach-Loipersbach über die Bühne. Und den Temperaturen entsprechend fanden sich auch 750 Zuschauer in der ehemaligen Speedway-Arena ein, um dort insgesamt 51 Rennfahrer bei ihrer actionreichen Arbeit in vier Rennklassen stimmkräftig anzufeuern. Und letztendlich über die Tagessieger Bernd Herndlhofer (Formel 2), Christoph Mican (Saloon), Georg Weissenböck (Hecktriebler) und Michael Kindl (Jugend) zu jubeln.

 

Dass diesmal mit Puls 4 sogar ein äußerst namhafter TV-Sender mit von der Partie war, hatte seinen Grund in der Klasse der Salooncars. Dort versuchte sich Redakteur Tim Dworschak, im Zuge der Puls-4-Aktion „Mission Tim Possible“, die zeitnah ausgestrahlt wird, als Stockcar-Pilot. Mit einem VW Polo GTI war es sein Ziel, nach drei Vorläufen und einem Finallauf ins Grande Finale vorzustoßen, das am Ende des Tages von den besten 20 Fahrern bestritten wird. Insgesamt waren in der Salooncar-Klasse 27 Autos am Start. Es sei hiermit verraten, dass der reine Hobbypilot seine Mission – auch dank einer im letzten Moment getauschten Benzinpumpe - erfüllen konnte, wenngleich er gestand: „Man kriegt eigentlich gar nicht viel mit während den Rennen. Man ist nur mittendrin, wird irgendwie hin und her geschleudert und weiß gar nicht warum. Eine wirklich wilde Sache!“ Die noch viel wilder und enger wurde, als Tim „Possible“ Dworschak das Grande Finale mit 19 Konkurrenten auf der Bahn in Angriff nehmen musste.

 

 

 

Ausgetragen wurde die Salooncar-Klasse wie gesagt mit 27 Piloten, was wie gewohnt die höchste Starteranzahl bedeutete und wodurch die Vorläufe in drei Gruppen ausgetragen wurden. In Gruppe 1 hießen die Vorlaufsieger zweimal Lukas Troll (Hausbrunn) und einmal Georg Weissenböck (Weissenbach). In Gruppe 2 dominierten Christoph Mican (Wr. Neustadt) zweimal sowie Kevin Troll aus Wilfersdorf. Und die Gruppe 3 wurde von Jürgen Ebner (Ternitz) und anschließend zweimal von Raphael Steiner (Neunkirchen) beherrscht. – In einem spannenden B-Finale rettete der Seibersdorfer Roman Vyvadil einen hauchdünnen Sieg um 0,5 Sekunden vor Peter Happenhofer (Ternitz) ins Ziel. – Das anschließende A-Finale war von einem wilden Überschlag geprägt und wurde zwei Favoriten zum Verhängnis. Der Honda Civic von Michael Pesau aus Breitenau drehte nach einem Duell mit Georg Weissenböck eine heftige Pirouette und blieb unfahrbar liegen. Auch Weissenböck konnte aber infolge eines daraus resultierenden Reifenschadens nicht mehr weiterfahren, und schließlich musste auch noch Raphael Steiner seinen Boliden vorzeitig abstellen. Den Sieg holte sich mit Jürgen Ebner trotzdem ein ausgewiesener Stockcar-Routinier. – Das Grande Finale begann schon fast traditionell mit einem Überschlag. Marco Steiner fand sich kurz nach dem Start auf dem Reifenstapel wieder, woraufhin das Finale abgebrochen und nach Bergung des Fahrzeugs neu gestartet wurde. Nach dem Reststart dauerte es freilich nur wenige Sekunden bis zum nächsten Abbruch. Diesmal hieß der Überschlags-Künstler Gerald Reisinger. Also hieß es abermals zurück zum Start – doch auch die letzte Distanz über zehn Runden sollte nicht zu Ende gefahren werden. Martin Gradwohl fabrizierte einen letzten Doppelüberschlag, und nun wurde das Rennen endgültig abgebrochen. Die Nachrechnung ergab schlussendlich einen Sieg für Christoph Mican vor Georg Weissenböck.

 

In der Formel 2 kämpften 10 Piloten um den Sieg. Marcus Lechner, vor zwei Jahren Champion, feierte ein Comeback in die heurige Meisterschaft und zeigte gleich zu Beginn erfolgreich seine Krallen. Der Grafenbacher holte sich den ersten Vorlauf, blieb aber im zweiten hinter dem Saisonauftaktsieger Gerhard Windstey (ebenfalls Grafenbach) und Bernd Herndlhofer (Wr. Neustadt). Den dritten Quali-Lauf entschied etwas überraschend Sven Fuchs aus Mollram für sich. – Das über 12 Runden angesetzte Finale wurde nach neun Runden beendet. Der Grund: Sven Fuchs war nach einer Kollision in die Leitplanke geknallt und musste geborgen werden. Gewertet wurde der Lauf aber doch und der zum Zeitpunkt des Abbruchs führende  Bernd Herndlhofer vor Marcus Lechner zum Sieger erklärt. – Herndlhofer nahm den Schwung auch ins Grande Finale mit und setzte sich dort vor Gerhard Windstey und Paul Bierl durch. Als Punktebester ging der Tagessieg ebenfalls an Bernd Herndlhofer.

 

 

7 Fahrer gingen in der Hecktrieb-Klasse auf Punktejagd. Hier hatte BMW-352i-Pilot Georg Weissenböck (Weissenbach) eine Doppelnennung abgegeben, weil er auch in der Salooncar-Klasse, dort mit einem VW Golf teilnahm. Wie dem auch sei, sicherte sich Georg Weissenböck jedenfalls den ersten Vorlauf, während der zweite an Roland Hofmann (Wien) und der dritte an Erwin Ostler (Neunkirchen) ging. - Im Finale war dann wieder Georg Weissenböck dran, und zwar relativ klar mit drei Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Patrick Baumgartner aus Ternitz. – Einen Kampf auf Biegen und Brechen bot das abschließende Grande Finale. Nach hektischen 12 Runden hatte dort Roland Hofmann die Nase vorn. Hinter dem Wiener, fuhren Georg Weissenböck, der damit auch die Tageswertung gewann, als Zweiter und der Eisenstädter Marco Baumann als Dritter über die Ziellinie.

 

 

Ebenfalls 7 hoffnungsvolle Nachwuchstalente waren in der Jugend-Klasse am Start. Einmal mehr war dort zunächst der regierende Meister Michael Kindl aus Puchberg nicht zu biegen. In Vorlauf 2 musste er sich zwar dem Breitenauer Marius Scherz um sechs Hundertstelsekunden geschlagen geben, um aber im dritten Vorlauf abermals zurückzuschlagen und als Erster durchs Ziel zu fahren. – Fast selbstredend also, dass Michael Kindl auch den abschließenden Finallauf für sich entschied und damit auch am zweiten Renntag die meisten Punkte holte.

 
 
 
 
 
 
News 2019/5

Brisante Rennen mit bekannten Siegergesichtern

 

Beim heutigen Auftakt des Stockcar Racing Cups in Natschbach-Loipersbach dominierten viele alte Namen die neue Saison. Gerhard Windstey (Formel 2), Martin Heinrich (Saloon), Gerald Koloc (Heck) und Michael Kindl (Jugend) holten die Tagessiege in ihren Klassen

 

Einen gelungenen Einstand feierte der Stockcar Racing Cup Austria heute mit dem ersten Renntag 2019 in Natschbach-Loipersbach. Auf der über den Winter toll überarbeiteten Anlage unweit von Wiener Neustadt tummelten sich 50 Starter über den sandigen Rundkurs und boten rund 900 Zuschauern einen tollen Motorsporttag.

Erfreulicherweise waren in allen allen vier Klassen, in denen der Stockcar Cup gefahren wird, auch alle aktuellen Meister an Bord, um ihre Titel möglicherweise heuer erfolgreich zu verteidigen.

 

In der Formel 2 gab es insgesamt neun Starter, von denen gleich von Beginn an bereits szene-bekannte Namen hervorstachen. So gewann der Grafenbacher Gerhard Windstey zwei Vorläufe, während sich Rundstrecken-Ass Bernd Herndlhofer aus Wiener Neustadt einen sicherte. – Auch im Finale ließ sich Routinier Gerhard Windstey nicht biegen und er gewann dieses relativ klar. – Dass Windstey daher auch dem abschließenden Tages-Highlight, dem Grande Finale, seinen Stempel aufdrückte, kam da fast nicht mehr überraschend. Somit gewann Gerhard Windstey auch die Tageswertung vor Bernd Herndlhofer und Paul Bierl.

 

 

Die größte Ansammlung an Piloten fand sich mit gleich 24 Stück wie gewohnt bei den Salooncars. Deshalb wurden die Vorläufe auch in drei Gruppen abgehalten. Davon holte sich in der Gruppe 1 der Neunkirchner Raphael Steiner zwei und Martin Gradwohl aus Bad Erlach einen. – In der Gruppe 2 gab es mit Christoph Mican (Wr. Neustadt), Erwin Ostler (Neunkirchen) und Peter Happenhofer (Ternitz) drei verschiedene Sieger. – Dafür schaffte in Gruppe 3 Ex-Meister Georg Weissenböck aus Küb bei seinem Comeback gleich einen Hattrick. - Einen klassischen Premierensieg gab es dann im B-Finale  der Salooncars. Hier setzte sich nämlich Daniel Tometschek aus Kirchberg/Wechsel gleich bei seinem ersten Antritt im Stockcar Racing Cup (und noch dazu an seinem Polterabend)  durch. - Im A-Finale brachte sich Georg Weissenböck dann um wichtige Punkte. Nach einem wilden Überschlag wurde der dreifache Vorlaufsieger als Verursacher eines Rennabbruchs den Regeln konform aus  dem Rennen genommen. Den Sieg im neu gestarteten Endlauf holte ich dann Michael Pesau aus Breitenau. – Im Grande Finale ging es dann wie gewohnt heiß her. Dieses musste zwei Mal abgebrochen werden, zwei Mal war eine Massenkarambolage der Auslöser. Favorit Georg Weißenböck wurde ebenso zum Opfer wie der aktuelle Salooncar-Meister Marco Steiner aus Neunkirchen. Beide mussten aufgeben. Den Sieg holte schließlich Roland Krems aus Gloggnitz. – Der Tagessieg ging an Martin Heinrich aus Breitenau vor Michael Pesau und Raphael Steiner (Neunkirchen).

 

Gespannt war man auch in der Klasse der Hecktriebler, wo sich neun Starter duellierten. Hier leistete sich Titelverteidiger Anton Bock aus Würflach einen Totalausfall, als er sich nach nur einer Runde auf einem Reifenstapel „einparkte“ und von dort nicht mehr wegkam. Dafür holte er sich aber im dritten Vorlauf einen Sieg, während die beiden anderen Qualiläufe an den Guntramsdorfer Ernst Sommerbauer und an Roland Hofmann  aus Wien gingen. – Im Finale war dann aber der Hausherr groß da. Gerald Koloc, für den gesamten Stockcar-Sport in Natschbach verantwortlich, belohnte sich mit einem Sieg. – Ein wahres Fotofinish bekamen die begeisterten Fans im abschließenden Grande Finale präsentiert. Gerald Koloc (Gloggnitz) und Markus Schöngrundner (Wörth) schossen Schnauze an Schnauze mit ihren BMW’s über die Ziellinie, und am Ende hatte die Zeitnahme Koloc um eine Zehntelsekunde vorne. - Die Tageswertung für den Punktebesten ging ebenfalls an Gerald Koloc vor Patrick Baumgrtner und Anton Bock.

Hochklassigen Nachwuchssport  bekamen die Zuschauer in der Jugendklasse geboten. Mit insgesamt acht Startern gab es hier zwei Vierergruppen in den Vorläufen. Diese wurden von zwei Leuten dominiert. Der aktuelle Meister Michael Kindl aus Puchberg und Marius Scherz aus Breitenau gewannen jeweils alle drei Läufe. Im anschließenden Finale setzte sich dann aber Michael Kindl durch und holte sich den Tagessieg.

 

 

 
 
News 2019/4

Im neuen Kleid zu neuer Spannung!

 

 

Am Samstag, dem 27. April, beginnt in Natschbach-Loipersbach der Stockcar Racing Cups 2019 / In der Winterpause wurden dem Thema Sicherheit und Übersichtlichkeit einige Neuerungen gewidmet / 180 Tonnen Sand wurden in  die Rennbahn eingearbeitet

 

Es geht wieder los. Mit dem nächsten Wochenende hat das Warten für die Fans des Stockcar Racing Cups in Österreich – und diese werden erfreulicher Weise immer mehr – ein Ende. Auf dem Rundkurs der Sportanlage in Natschbach-Loipersbach lassen die Piloten am Samstag, dem 27. April, wieder die Motoren ihrer Boliden heulen. Der erste von insgesamt sechs Renntagen startet mit den Trainings um 12 Uhr und mit den ersten von drei Vorläufen um 13 Uhr, danach folgen wie gewohnt die jeweiligen Finalläufe, ehe der Renntag dann mit den Grande Finales in den alles entscheidenden Showdown geht.

 

Um Zuschauern wie Aktiven den größtmöglichen Spaß an der Freud zu bieten, hat Stockcar-Racing-Cup-Organisator Gerald Koloc in der Winterpause an einigen Rädchen gedreht – sowohl im baulichen als auch im sportlichen Bereich. So wurde als eher leichtere Übung das Rennbüro etwas auf Vordermann gebracht und als im wahrsten Sinn des Wortes schwerer Gegenpart 180 Tonnen roter Ziegelsand auf der 400 Meter langen Rennstrecke verteilt.

 

„Im sportlichen Bereich“, erklärt Gerry Koloc, „ist mein Fokus auf dem Thema Sicherheit gelegen.“ So wurde das Rennoval rundherum mit 16 roten Leuchten ausgestattet, die bei einem Rennabbruch blinken werden. Koloc: „Zusätzlich gibt es nunmehr 16 gelbe Drehlichter, die den Sinn einer gelben Flagge haben und dort, wo es während eines Rennens ein Hindernis gibt, auf dieses deutlich sichtbar hinweisen werden.“ Deutlich sichtbarer soll für alle auch das Startsignal werden. Dafür sind künftig sechs Überkopfleuchten zuständig, die nach dem Einbiegen des Vorausautos nach der Einführungsrunde auf Grün schalten und somit das Rennen freigeben.

 

Gefahren wird unverändert in vier verschiedenen Klassen

 

  • Formel 2, einsitzige Boliden mit Frontmotor und Heckantrieb;
  • Salooncar-Klasse mit einer ausschließlich werkseitiger Motorisierung bis 2000 ccm oder Turbodiesel und Frontantrieb;
  • Hecktrieb-Klasse mit ausschließlich werkseitigem Motor, jedoch ohne ccm-Beschränkung und wie der Name schon sagt Heckantrieb;
  • Juniorklasse (für Teilnehmer von 12 bis 16,99 Jahre) mit einer Motorisierung bis max. 1600 ccm, max. 100 PS Leistung, Benzin Sauger, Diesel Turbo möglich, nur mit original werkseitig mitgeliefertem Motor zugelassen, Heck- oder Frontantrieb erlaubt.

 

Doch nicht nur das Thema Sicherheit ist Gerald Koloc sehr wichtig, auch auf Disziplin will er künftig mit erhöhter Aufmerksamkeit achten. „Ich möchte ein gewisses Niveau in unsere Sportart bringen. Unsportliche Aktionen sowohl auf der Rennstrecke als auch abseits davon werden in Zukunft rigoros bestraft. Nur so können wir die gewollte Vorbildwirkung erzielen.“

 

Auf die erste Nennliste für die neue Saison – Nennschluss ist der kommende Sonntag um 24.00 Uhr – ist man im Organisationsbüro schon sehr gespannt. Gerald Koloc: „Das Interesse an einem Start war im Vorfeld unglaublich groß. Ich gehe daher von einer riesigen Teilnehmerliste aus.“

 

Wer das alles sehen will, der kann am Samstag, dem 27. April, zum Eintrittspreis von 10 Euro (Jugendliche bis 15 Jahre frei)  dabei sein. Oder man holt sich gleich entweder über die Homepage www.stockcar-racing.com oder vor Ort in Natschbach die neue Jahreskarte um 50 Euro für alle sechs untenstehenden spannenden Renntage 2019.


Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

 
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