Stockcar
Stockcar Racing diesmal mit Rekord Starterfeld in Natschbach

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55 Starter kämpften beim vorletzten Lauf im August um wertvolle Meisterschaftspunkte

Knapp 600 Zuschauer bejubelten die Tagessieger Michael Kindl, Marcus Lechner, Gerald Koloc u. Lukas Troll/ Schwerer Unfall von Anton Bock, der nach einem dreifachen Überschlag (F 2 Klasse) zur genauen Beobachtung ins KH Wr. Neustadt überstellt wurde.

 

Der vierte Saisonlauf zum Stock Car Racing Cup 2017 sorgte in der Natschbacher Sandbahn-Arena nicht nur mit 55 Startern für ein Rekordfeld, sondern die Aktiven waren mit ihrem Einsatz für viele spektakuläre Aktionen verantwortlich, die von den rund 600 Zuschauern auch immer wieder mit viel Beifall belohnt wurden. Die äußeren Bedingungen waren durch die hochsommerlichen Temperaturen fast unerträglich und nur schwer bewältigbar. Leider gab es im 3. Vorlauf der Formel 2 Klasse einen dreifachen Überschlag des 45-jährigen Würflachers  Anton Bock der innen einen Reifenstapel berührte. Sein Wagen stieg auf und überschlug sich dreimal. Der Fahrer verließ noch seinen Wagen, der leicht zu brennen begann, setzte sich auf einen Reifenstapel musste aber dann von der Rettung wegen heftiger Rückenschmerzen ins Krankenhaus Wr. Neustadt überstellt werden. Anton Bock hatte schon beim Nightrace Anfang Juli einen Unfall mit Überschlag.

 

Gefahren wurde heute wieder in vier Klassen. In der Formel 2 gab es 8 Starter, bei den Salooncars waren die meisten Aktiven, nämlich 29 Piloten am Start, wobei hier das Stockcar Organisationstrio Andreas Kampichler, Gerald Koloc und Walter Lechner erfreulicherweise  aus der Steiermark (Region Vorau) einige neue Fahrer begrüßen konnte. Die Heckantrieb-Klasse zählte 8 Fahrer und die Jugendklasse hatte ein Starterfeld von 10

Nachwuchspiloten.

 

Formel 2: In der motorisch stärksten Klasse gab es bereits im 1. Vorlauf eine Überraschung. Der erstmals in einem Formel 2 Rennen startende Anton Bock (Würflach) feierte einen Start-Ziel Sieg und verwies den Rallyespezialisten Luca Waldherr aus Thomasberg sowie den in der Meisterschaft  führenden Marcus Lechner aus Grafenbach auf die Plätze 2 und 3. Im zweiten Vorlauf kam es neuerlich zu einer Überraschung. Der Piestinger Rudolf Messner konnte den stark drängenden Luca Waldherr zehn Runden lang auf Distanz halten und als Erster die Ziellinie überqueren. Platz Drei ging an Gottfried Puchegger vor Marcus Lechner. Im dritten Vorlauf gab es dann den schweren Unfall von Anton Bock, die Rennleitung wertete die letzte gefahrene Runde, damit hieß der Sieger Peter Berger vor Gottfried Puchegger und Rudolf Messner. Im anschließenden Finale der Formel 2 triumphierte der junge Luca Waldherr und feierte einen ganz knappen aber kontrollierten Erfolg vor dem überlegen in der Meisterschaft führenden Marcus Lechner. Platz Drei ging an Gottfried Puchegger vor Rudolf Messner, Peter Berger und Rene Messner. Das abschließende Grande Finale um den Tagessieg sah mit Marcus Lechner einen überlegenen Sieger, während es um Platz Zwei zu einem beinharten Duell zwischen Luca Waldherr und Rudolf Messner kam, dass Waldherr ganz knapp für sich entscheiden konnte.

 

Jugendklasse: Die Vorläufe in der Jugendklasse wurden in zwei Gruppen zu je fünf Autos gefahren. Im ersten Vorlauf gab es eine Überraschung. Nicht der in der Meisterschaft führende Neunkirchner Gabriel Giuglea hatte die Nase vorne, sondern der Puchberger Michael Kindl und Robin Schulz fuhren schnellere Rundenzeiten. In der zweiten Gruppe war Roland Krems der Schnellste, auf den weiteren Plätzen folgten Marco Steiner und Nico Monschein. Auch im zweiten Vorlauf war wieder Michael Kindl vor Robin Schulz und Gabriel Giuglea eine Klasse für sich. In der zweiten Gruppe war Nico Monschein vor Florian Koloc und Paul Puchegger der Schnellste. Im dritten Vorlauf feierte in der ersten Gruppe  Michael Kindl seine bereits dritte schnellste Runde, wieder vor Robin Schulz und Gabriel Giuglea. In der zweiten Gruppe war Marco Steiner vor Paul Puchegger und Nico Monschein erfolgreich. Sieger des B-Finales wurde Gabriel Giuglea vor Marco Steiner und Robin Schulz. Den Sieg im Finale A in der Jugendklasse holte sich der heute absolut schnellste Mann Michael Kindl aus Puchberg. Auf den weiteren Plätzen Nico Monschein vor Roland Krems, Florian Koloc und Paul Puchegger.

 

Heckklasse: Im ersten Vorlauf setzte sich der Gloggnitzer Gerald Koloc vor Anton Bock (Würflach) und dem Wiener Fritz Hemmelmeyer durch. Im 2. Vorlauf war es der Neunkirchner Erwin Ostler der den Ton angab. Dahinter mit einem Respektabstand Fritz Hemmelmeyer und Gerald Koloc. Auch der dritte Vorlauf wurde eine Beute von Erwin Ostler, diesmal neuerlich vor Fritz Hemmelmeyer und Gerald Koloc. Im Finale der Heckklasse gab es einen überraschenden Erfolg des Seibersdorfers Paul Bierl der trotz Rennabbruchs auf Grund der letzten gewerteten Runde vor Gerald Koloc und Erwin Ostler als Erster gewertet wurde. Auf den weiteren Plätzen Harald Reitprecht, Fritz Hemmelmeyer und Ernst Sommerbauer.

Im Grande Finale der Hecktriebler führte am Beginn der 12 Runden Ernst Sommerbauer, während Gerald Koloc vom letzten Startplatz aus eine grandiose Aufholjagd startete. Sommerbauer hatte ein technisches Problem und fiel aus, während der Gloggnitzer Koloc seine Führung weiter ausbaute und so als Sieger des Grande Finales vor Erwin Ostler und Harald Reitprecht  die Linie überquerte. Übrigens der Sieger hat im vierten Saisonrennen heute seinen sechsten Kühler verbraucht. Der Sieg hat ihn aber hoffentlich dementsprechend entschädigt.

 

Saloon-Car-Klasse: Hier wurden die Vorläufe auf Grund der hohen Starteranzahl bereits in drei Gruppen ausgetragen. Im 1. Vorlauf hießen die Gruppenssieger Christian Schöngrundner vor Jürgen  Alfanz und Georg Weissenböck, weiters Kevin Troll vor Mario Troll und Roman Führinger, sowie Lukas Troll vor Manuel Weninger und Jürgen Ebner.

Im 2. Vorlauf dominierte Sascha Troll vor Georg Weissenböck und Jürgen Alfanz, weiters Kevin Troll vor Roman Führinger und Mario Kroffl, sowie Manuel Weninger vor Joachim Gamauf und Roman Vyvadil. Die Besten in den Gruppen des 3. Vorlaufes waren Sascha Troll  vor Georg Weissenböck und Michael Eder, weiters Roman Führinger vor Mario Troll und Michaela Bauer, sowie Lukas Troll vor Manuel Weninger und Jürgen Ebner. Viel Spannung versprach auch das B-Finale bei den Saloon Cars, wo 14 Autos gleichzeitig auf die Bahn gingen. Nach harten Positionskämpfen über 10 Runden gab es einen klaren Erfolg für Rene Beisteiner vor Erwin Ostler und Mario Kröpfl .Im A-Finale der Saloon Cars war die Familie Troll über die 10 Runden sehr erfolgreich. Es siegte Lukas Troll vor dem jungen Kevin Troll und Manuel Weninger. Georg Weissenböck war als Vierter gegen Ende des Rennens in eine Kollision verwickelt und fiel weit zurück. Das Grande Finale um den Tagessieg sah 19 Piloten über 12 Runden am Start. Anfänglich verteidigte Martina Brünner mit viel Einsatz ihre Führung und wehrte alle Angriffe ihrer männlichen Mitbewerber ab. Dann hatte sie aber einen Dreher und fiel weit zurück. Im Mittelfeld gab es heiße Kämpfe, schlussendlich setzte sich Lukas Troll vor Georg Weissenböck und Roman Führinger durch.

Die weitere Reihung dieser stärksten Klasse. Vierter Erwin Ostler, weiter Sascha Troll, Manuel Weniger, Rene Beisteiner,

Michael Eder, Carmen Maria Pugersek und Jürgen Alfanz als Zehnter. 

 

 

 
Startschuss nach der Sommerpause

Nach acht Wochen Erholungsphase wird es am nächsten Samstag, dem 26. August, wieder ernst / In der Sandbahn-Arena von Natschbach-Loipersbach steht der 4. Renntag zum Stockcar Racing Cup 2017 auf dem Programm

 

Es geht wieder los! Nach acht Wochen Pause hat das Warten ein Ende. Der Stockcar Racing Cup 2017 findet mit dem 4. Renntag der Saison seine Fortsetzung. Austragungsort ist am nächsten Samstag, dem 26. August, wieder die Sandbahn-Arena in Natschbach-Loipersbach.

Andreas Kampichler, der mit Gerald Koloc und Walter Lechner für die Organisation des Drift-Spektakels verantwortlich zeichnet, erwartet auch diesmal ein Starterfeld von an die 50 Piloten, die sich aufgeteilt in die Klassen Formel 2, Hecktrieb, Saloon Cars sowie Stockcar Junior messen werden. Wobei diesmal die wie immer quantitativ stärkst besetzte Saloon-Klasse einen besonderen steirischen Einschlag bekommen dürfte. Kampichler: „Eine Gruppe aus Vorau bei Hartberg hat vier Saloon Cars angekauft und ist momentan fest am Schrauben, damit sie nächste Woche mitfighten können.“

In der motorisch stärksten Klasse, den mit 180 PS ausgestatteten Formel-2-Boliden, bekommt es der relativ klar führende Grafenbacher Marcus Lechner wie zuletzt auch diesmal wieder mit einem absoluten Drift-Spezialisten zu tun. Neben dem schärfsten Verfolger Manuel Otter ist u. a. nämlich auch Rallye-Ass Luca Waldherr wieder mit von der Partie. Der 23-jährige Opel-Adam-Pilot hat nach seiner Stockcar-Premiere beim letzten Renntag im Juli Appetit auf mehr bekommen. „Dank den Organisatoren Andi Kampichler und Gerald Koloc habe ich wieder die Möglichkeit bekommen, hier dabei zu sein. Das freut mich unheimlich, weil Stockcar einfach ein toller Sport ist und es andererseits auch total lässig ist, vor den vielen Fans fahren zu können.“ Dass ein ansprechender Teil des bis zu 1000-köpfigen Publikums auch im Lager Waldherrs zu finden ist, war schon zuletzt zu bemerken. „Da bin ich nur wegen einem einzigen Punkt Unterschied Vierter geworden. Das möchte ich diesmal ausbügeln“, sagt Luca Waldherr, der mit einem Auge schon ein bissel aufs Podest schielt, „auch wenn’s schwer wird, weil da schon sehr schnelle Leute als Gegner dabei sind“.

Bei den Saloon Cars führt Georg Weissenböck aus Küb mit einem Vorsprung von 19 Punkten auf den Wiesmather Roman Führinger, nur vier bzw. neun Zähler dahinter lauert jedoch auch das Weinviertler Duo Lukas und Sascha Troll auf seine Chance.

In der erst heuer neu ins Programm genommenen, aber nichtsdestotrotz sehr beliebten Heckklasse führt Organisator Gerald Koloc mit 30 Punkten Vorsprung auf Paul Bierl. Der Wiener Fritz Hemmelmeyer, der letztes Jahr die Volvo-Klasse für sich entschieden hat, weist nur 44 Zähler Rückstand auf, was ihm ebenfalls noch gute Chancen einräumt.

 

Bei den Junioren, wo Burschen und Mädchen von 13 bis 17Jahren ihr Können zeigen, kommt der schnelle Neunkirchner Gabriel Giuglea als Führender nach Natschbach. Ebenfalls aus Neunkirchen kommt dessen härtester Widersacher Marco Steiner. Aber auch der Puchberger Michael Kindl hat heuer schon so manche Überraschung geliefert und ist noch im Rennen um den Titel vertreten.Startschuss nach der Sommerpause

 

 

 
Spannende Titelkämpfe

Der Stockcar Racing Cup geht in die letzten 2 Rennen. Ab 26.08. starten die Stockcar Asse wieder ihre Boliden im Heimareal von Natschbach-Loipersbach. Die Fahrer haben nun Zeit ihre Fahrzeuge auf Vordermann zu bringen, um dann ihren Kampf um den Titel fortzuführen. Deshalb haben wir uns die aktuelle Jahreswertung etwas genauer angesehen! Hier werden die knappen Punkteabstände zwischen einigen Fahrern klar ersichtlich. So können wir uns noch auf viele spannende Zweikämpfe um den Titel gefasst machen.

In der Formel 2 Klasse führt Marcus Lechner(356Pkt.) aus Grafenbach mit einem großen Vorsprung von 113 Punkten vor Manuel Otter. Doch im Rennverlauf kann von Ausfall bis Pechsträhne, alles dabei sein und dieses Duell wird sicherlich noch nicht entschieden sein!

Bei den Saloon Cars führt Georg Weissenböck(325Pkt.) aus Küb mit einem Vorsprung von 19 Punkten auf den Wiesmather Roman Führinger(306Pkt.), knapp dahinter bereits Lukas(302Pkt.) - und Sascha Troll(297Pkt.). Wir sind gespannt, ob Georg Weissenböck nachdem er sich 2015 gegen Gerhard Zöger geschlagen geben musste, nun zurückschlägt und sich den Titel holen kann.

In der neuen Heckklasse führt Organisator Gerald Koloc(307Pkt.) mit 30 Punkten vor Paul Bierl(277Pkt.) und 44 Punkte vor Fritz Hemmelmeyer(263Pkt.). Auch hier stehen noch spannende Titelkämpfe vor uns!

Bei den Burschen und Mädels in der Jugendklasse (13-17Jahre) führt Gabriel Giuglea(227Pkt.), welcher bereits viele sensationelle Rundenzeiten in den Sand brennte, mit 18 Punkten vor dem Neunkirchner Marco Steiner(209Pkt.). 13 Punkte dahinter lauert auch noch Michael Kindl aus Puchberg mit 196 Punkten.

Wir dürfen also gespannt sein, wer den Staatsmeister-Pokal im Jahr 2017 mit nach Hause nehmen darf! Dies erfahren wir spätestens am 07.10 beim Großen Stockcar Finale in Natschbach!! 

 
Stockcar-Asse waren stärker als der Regen

Knapp 1000 Zuschauer sahen in Natschbach einen packenden 3. Renntag zum Stockcar Racing Cup / Trotz einer Unterbrechung wegen eines heftigen Gewitters konnten am Ende Fritz Wallner, Georg Weißenböck, Ernst Sommerbauer sowie Junior Fabian Tschach über ihre jeweiligen Tagessiege jubeln

Schade – so lange meinte es der Wettergott gut mit den Stockcar-Fans. Zumindest tagsüber strich er den Raum Natschbach, wo heute der dritte Saisonlauf zum Stockcar Racing Cup über die Bühne ging, von seiner Regenliste, schickte zwischen den Wolken sogar zeitweise die Sonne durch. Doch dann muss er diese Liste irgendwo verlegt haben, denn gerade als in den Abendstunden die Finalläufe gestartet werden sollten, begann es so heftig zu schütten, dass eine Unterbrechung des Renntags vonnöten war. 49 Piloten ließen sich das Spektakel in der Natschbacher Sandbahn-Arena trotzdem nicht vermiesen und sorgten nicht nur für ein tolles Starterfeld, sondern zum wiederholten Mal für rasante Action vor dem fast 1000-köpfigen Publikum. Denn letztendlich konnten die Finalläufe doch noch über die Bühne gebracht werden.

Gefahren wurde wieder in vier Klassen. In der Formel 2 gab es 10 Starter, bei den Salooncars waren wie gewohnt die meisten, nämlich 19 Piloten dabei, die Heckantrieb-Klasse zählte 8 Fahrer, und die Jugendklasse hatte mit 12 Piloten erfreulicherweise ihr heuer bisher größtes Starterfeld zu bieten.

Formel 2: Schon die drei Vorläufe in der mit 180 PS motorisch stärksten Klasse waren von heißen Rad-an-Rad-Duellen geprägt. Hier galt das Interesse vor allem auch dem Gaststarter aus der Rallyeszene Luca Waldherr. Und der 23-jährige Thomasberger schlug sich beachtlich, wenn man bedenkt, dass er zum ersten Mal überhaupt in einem Stockcar-Boliden saß. Am Ende standen zwei dritte und ein vierter Vorlauf-Platz als Beleg für Waldherrs Speed- und Drift-Talent zu Buche. Die Vorlaufsiege freilich holten sich andere – zum einen der Glognitzer Ex-Champion Hans-Jürgen Erhart, zum anderen der bekannte Rundstreckenpilot Bernd Herndlhofer (Hohe Wand) sowie Speedwayprofi Fritz Wallner aus Katzelsdorf, der nach einem kapitalen Motorplatzer im Training mit einem Ersatzauto starten musste, in diesem jedoch ebenso gute Figur machte. Pech hatte jener Mann, der beim letzten Renntag im Zuge einer Verlosung einen Formel-2-Start an diesem Renntag gewann. Reinhard Fister aus Ebenfurth war bei den Finalis nur noch Zuschauer. Im dritten Vorlauf landete er nach einem Kontakt mit einem anderen Fahrzeug in der Leitplanke und musste seinen Boliden dann mit einem so kurzfristig nicht zu reparierenden Schaden in der Box stehen lassen. – Im Finale, das bereits bei Regen stattfand, beraubten sich vorerst Hans-Jürgen Erhart und Luca Waldherr ihrer Chancen, weil sich ihre Boliden ineinander verhakten und somit das Rennen für sie zu Ende war. Den Sieg landete dann der Gesamtführende Marcus Lechner aus Grafenbach vor Bernd Herndlhofer und Fritz Wallner. – Der Speedway-Profi Wallner sicherte sich mit dem Sieg im abschließenden Grande Finale auch seinen ersten Gesamt-Tagestriumph. Hinter dem Katzelsdorfer belegten Marcus Lechner und Luca Waldherr die Plätze zwei und drei.


Salooncar-Klasse: Hier wurden die Vorläufe auf Grund der hohen Starteranzahl wie immer in zwei Gruppen ausgetragen. Und diese wurden in Gruppe 1 von Lukas Troll aus Hausbrunn und in Gruppe 2 vom Wolfpassinger Michael Eder beherrscht. Troll gewann alle drei Läufe, Eder zwei. Einen Vorlauf holte sich Oliver Giefing aus Breitenau. – Im wegen des Wetters von 10 auf 8 Runden verkürzten B-Finale hatte Mario Kroffl aus Grafenbach den besten Durchblick. Im gleich daran anschließenden A-Finale ließ sich der überragende Lukas Troll auch vom Wetter nicht bremsen. Der Weinviertler gewann auch sein viertes Rennen an diesem Tag. – Im Grande Finale zeigte dann aber der Küber Georg Weißenböck seine Krallen. Er riss mit dem ersten Platz den Tagessieg an sich und verwies Lukas und Sascha Troll auf die nachfolgenden Podestplätze.

Die Heckklasse wurde gleich im ersten Vorlauf mit einem wilden Überschlag von Anton Bock eröffnet. Von seinem total zerstörten Volvo stieg der zum Glück unverletzte Würflacher in einen Ersatz-BMW um, hatte aber auch mit diesem Pech, weil der Bolide im zweiten Vorlauf den Geist aufgab. Die drei Vorlaufsieger hießen letztendlich Fritz Hemmelmeyer (Wien), Ernst Sommerbauer (Guntramsdorf) und Christoph Schmudermayer (Japons). – Im Finale hieß der Sieger Paul Bierl aus Seibersdorf. – Ernst Sommerbauer kürte sich dann im Grande Finale zum Tagessieger. Er gewann vor Christoph Schmudermayer und Fritz Hemmelmeyer. – Und irgendwie roch es dann noch nach ausgleichender Gerechtigkeit, als am Ende doch Anton Bock den größten Grund zum Jubeln hatte. Weil seine Fans dank einer Aufrufaktion seiner Frau 70 Gewinnlose für den Pechvogel kauften, gewann Bock tatsächlich den Hauptpreis – einen Trainingstag sowie einen Startplatz beim vierten Renntag am 26. August in der Formel 2!

Auch die Vorläufe in der Jugendklasse wurden wie bei den Salooncars in zwei Gruppen – zu je sechs Autos – gefahren. Einem Dreifach-Sieg von Gabriel Giuglea aus Neunkirchen stand in Gruppe 1 nur der Puchberger Michael Kindl im Weg, der sich einen Lauf sichern konnte. In Gruppe 2 hatte der Tagessieger des letzten Renntags Marco Steiner keine Konkurrenz. Der Neunkirchner gewann drei Mal. – Auch das Finale wurde in zwei Gruppen gefahren. Hier wurden die schnellsten Rundenzeiten aus beiden Gruppen zur Siegermittlung herangezogen. Weil die erste Gruppe noch das Glück hatte, im Trockenen zu fahren, war die zweite Gruppe durch den dazwischen einsetzenden Starkregen praktisch chancenlos, womit sich ein doch überraschender Endstand ergab. Es siegte Fabian Tschach vor Florian Koloc und Michelle Brünner.

 

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Überraschende Sieger und Riesenstimmung in Natschbach

Der zweite Renntag im Stockcar Racing Cup bot heute wieder rassigen Motorsport und somit beste Unterhaltung / Vor 700 Fans holten Marcus Lechner, Roman Führinger, Harald Reitprecht sowie Junior Marco Steiner die jeweiligen Tagessiege

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Auch das Wetter ist bereits ein Stockcar-Fan! Fast punktgenau mit den ersten Vorläufen im Rahmen des zweiten Saisonlaufs zum Stockcar Racing Cup 2017, der heute in Natschbach-Loiperbach über die Bühne ging, hatte die Sonne die Herrschaft über das morgendliche Nass-Kälte-Gemisch übernommen. Und schenkte somit wiederum 700 Zuschauern eine tollen Motorsporttag. Für diesen zeichneten 40 Piloten verantwortlich, die in vier Klassen mit letztem Einsatz um die Tagessiege bzw. auch um wichtige Punkte in der Jahreswertung kämpften.

 

In der mit 180 PS motorisch stärksten Klasse Formel 2 durfte am Ende Marcus Lechner über den Tagessieg jubeln. Der 23-jährige Grafenbacher setzte sich unter sieben Startern im Grande Finale durch. Dass er nichts verlernt hat, bewies der Stockcar-Meister von 2014 Hans-Jürgen Erhart. Bei seiner kurzfristigen Rückkehr in die Königsklasse holte der Gloggnitzer Platz zwei in der Tageswertung und zuvor zwei Vorlaufsiege. Einen Vorlauf gewann auch Albert Eder aus Enzenreith, der Dritte des Grande Finales. Gespannt war man in der Formel 2 auf den Auftritt von Fritz Wallner. Der Katzelsdorfer, 2003 mit 17 Jahren jüngster Speedway-Staatsmeister und  momentan in England als Speedway-Fahrer tätig, bewies bei seinem Heimaturlaub seinen Speed und gewann das F2-Finale – also die Vorstufe zum dann alles entscheidenden Grande Finale.

 

Mit 17 Teilnehmern war die Salooncar-Klasse wieder die bestbesetzte, weshalb die drei Vorläufe wie gehabt in zwei Gruppen gefahren wurden. Hier holte der Weinviertler Lukas Troll (Hausbrunn)  zwei Siege, Manuel Reiterer  aus Ternitz, Sascha Troll aus Wilfersdorf, Georg Weissenböck aus Küb sowie überraschend Newcomer Oliver Giefing aus Breitenau landeten hier ebenfalls Siege. Während das B-Finale durch Peter Happenhofer aus Ternitz an einen absoluten Stockcar-Neuling ging, konnte sich im A-Finale mit Lukas Troll der Vorjahres-Meister als Sieger feiern lassen. Im Highlight des Tages standen sich schlussendlich die 15 Punktebesten des Tages im Grande Finale gegenüber. Im aufgewühlten Staub von Natschbach hatte dabei just ein Außenseiter den besten Durchblick. Roman Führinger aus Wiesmath zog vorne weg und gewann verdient vor dem Grafenbacher Mario Kroffl und Lukas Troll.

 

Spannend ging es in der erst heuer eingeführten, aber schon überaus beliebten Heckantriebler-Klasse zu. Sieben Starter duellierten sich von Beginn weg auf hohem Niveau. Letztendlich konnte Organisator Gerald Koloc auf zwei Vorlaufsiege verweisen. Der Gloggnitzer hatte einen besonders arbeitsreichen Tag, weil er nebenher auch in der Formel 2 am Start war. Ein Hecktrieb-Vorlaufsieg ging an Anton Bock aus Würflach. Gerald Koloc entpuppte sich im Finale als stressresistent. Weil sich der lange Zeit führende Paul Bierl eindrehte, nützte er diesen Fehler und fuhr zum Sieg. Im Kampf um den Tagessieg ging es im Grande Finale heiß her und es gab einen Sieger, auf den nicht jeder getippt hätte. Harald Reitprecht aus Japons gewann zwei Sekunden vor Paul Bierl (Seibersdorf) und Erwin Ostler (Neunkirchen).  

 

Die Juniorenklasse (13 bis 17 Jahre) war von Anfang an von einem Zweikampf zwischen Gabriel Giuglea aus Neunkirchen und Paul Puchegger aus Ramplach geprägt. Wenngleich dies vorerst nur ein Fernduell war, weil die Nachwuchsklasse mit zehn Startern bis zum entscheidenden Finale ebenfalls in zwei Gruppen gefahren wurde. Der 15-jährige Paul Puchegger gab sich in allen drei Vorläufen souverän. Dass ihm Gabriel Giuglea dieses Kunststück in der anderen Gruppe nicht nachmachen konnte, lag am 15-jährigen  Michael Kindl aus Puchberg. Dieser kam im dritten Vorlauf um 31 Tausendstelsekunden schneller als Giuglea ins Ziel. Im Finallauf kam es dann zum direkten Aufeinandertreffen der Giganten. Und dieses Duell endete mit einer saftigen Überraschung. Während Giuglea nämlich schon wie der sichere Sieger aussah, knallte der 16-jährige Neunkirchner Lokalmatador Marco Steiner auf den allerletzten Drücker eine Fabelrunde in den Sand und schnappte sich den Tagessieg vor Gabriel Giuglea und Michael Kindl. Für Paul Puchegger blieb da sogar nur Platz vier.

 

Freuen durfte sich auch noch der Gewinner des Hauptpreises im Zuge einer Verlosung. Reinhard Fister aus Ebenfurth gewann einen Trainingstag in einem Formel-2-Boliden sowie die Teilnahme als F2-Pilot beim nächsten Renntag am 1. Juli in Natschbach. Immerhin ein Preis im Wert von 800 Euro – und ein wohl unvergessliches Racer-Erlebnis!

 


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