Stockcar
News 2019/12

Die Night-Racer glänzten im Flutlicht von Natschbach

 

Der vierte Renntag zum Stockcar Racing Cup 2019 brachte zum Teil überraschende Siege und jede Menge Action / Vor fast 1000 Fans gingen die Tageswertungen an Gerhard Windstey (Formel 2), Martin Gradwohl (Saloon), Roland Hofmann (Heckklasse) und Michael Kindl (Jugend)

 

Mit einem absoluten Highlight in der laufenden Meisterschaft ging der Stockcar Racing Cup 2019 an diesem Wochenende ans Werk. In der Sandbahn-Arena von Natschbach-Loipersbach traten am Samstag 52 Starter zum vierten von insgesamt sechs Renntagen an, um ihre jeweiligen Tagessieger in vier Klassen zu küren bzw. wichtige Punkte im Kampf um den Titel zu sammeln. Das Event war als Night Race angesetzt, an dem die beliebten Grande Finalis bei Flutlicht ausgetragen werden, was erstens beim Publikum seit Jahren überaus beliebt ist und zweitens den hautnahen Rad-an-Rad-Duellen eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Was sich auch diesmal wieder bewies, denn trotz drückend schwülem Wetter wollten es sich knapp 1000 Zuschauer nicht entgehen lassen, ihre Sympathisanten lautstark zu unterstützen.

Die 52 Piloten unterteilten sich in 9 Fahrer in der Formel 2, 8 Fahrer haben sich in der Hecktrieb-Klasse angemeldet, 9 Nachwuchspiloten für die Jugendklasse, und die Saloon-Klasse war wie immer die beliebteste und mit 26 Racern top besetzt.

Dass der Renntag wieder ein voller Erfolg wurde, lag an den neuerlich spannenden und zum überwiegenden Teil fairen Rennen, die sich die großteils erfahrenen Drift-Piloten lieferten.

Einen Überraschungsgast konnte die Formel 2 begrüßen. Ex-Meister Hans-Jürgen Erhart fragte bei Organisator Gerald Koloc kurzfristig  um eine Start an. Und einem Ex-Meister schlägt man so einen Wunsch eben nicht ab. Zumal dieser noch immer die Klasse besitzt, um – wie im gegebenen Fall – den ersten Vorlauf sogar zu gewinnen. Die Vorläufe zwei und drei wurden dann jedoch zur Beute des Grafenbacher Routiniers Gerhard Windstey. – Im Finale schlug dann ebenfalls ein Ex-Meister zu, aber nicht wieder Hans-Jürgen Erhart, sondern Windsteys Grafenbacher Ortskollege Marcus Lechner, der heuer schon öfters mit fehlendem Glück hadern musste. – Die Grafenbacher Festspiele machte dann aber wieder Gerhard Windstey perfekt. Er gewann mit dem Grande Finale auch die Tageswertung und baute seine Führung in der Gesamtwertung dadurch relativ gewichtig aus.

 

Die Saloon-Car-Klasse musste ob ihrer großen Teilnehmerschar sogar in drei Vorlauf-Gruppen unterteilt werden. Die jeweiligen Sieger der drei Vorläufe hießen hier in Gruppe 1: Georg Weissenböck aus Weißenbach drei Mal, In Gruppe 2: Sascha Troll aus Wilfersdorf, Kevin Troll, ebenfalls aus Wilfersdorf sowie Eduard Haider aus Landschach. Und in Gruppe 3 gingen zwei Siege an Lukas Troll aus Hausbrunn und einer an Martin Gradwohl aus Bad Erlach. – Wie gewohnt gab es bei den Saloon Cars ein B- und ein A-Finale. Während das B-Finale mit Thomas Hollerer aus Wiener Neustadt ein Überraschungskandidat gewann, trollte es im A-Finale wieder einmal: Sascha Troll gewann knapp, aber eben doch. – Im Grande Finale ging es schon traditionell extrem heiß her. Zwei Mal musste der Lauf abgebrochen werden. Auslöser war eine Massenkarambolage gleich nach wenigen Runden, welche zum Neustart führte. Und diesen nutzte ausgerechnet Stockcar-Neuling Eduard Haider zum Sieg. Die Tageswertung für den Punktebesten ging hier allerdings an Martin Gradwohl.

Die Klasse der Hecktrieb-Fahrzeuge dominierten in der Vorlauf-Phase zweimal Roland Hofmann aus Wien und einmal der Ternitzer Patrick Baumgartner. – Im anschließenden Finallauf prolongierte Roland Hofmann seine heutige Hochform und holte mit dem Sieg neuerlich 40 wichtige Punkte. – Den unglaublichen Flow nahm der Wiener im BMW 320 auch ins abschließende Grande Finale mit. Der wohlverdiente Lohn: Final- und Tagessieg.

 

Auch die Vorlauf-Phase der Jugendklasse wurde in zwei Gruppen ausgetragen. Hier jedoch aus Sicherheitsgründen, damit sich nicht zu viele Fahrzeuge auf einmal auf der Rennbahn tummeln. Und wer Stockcar-Jugendklasse sagt, der kommt seit zwei Jahren am Namen Michael Kindl nicht vorbei. Der Seriensieger aus Puchberg war auch heute unantastbar, gewann mit seinem Honda Civic sämtliche Vorläufe. In Gruppe 2 freute sich mit der 14-jährigen Larissa Slaby aus Wiener Neustadt die zweitjüngste Teilnehmerin über einen Vorlaufsieg. Die zwei weiteren Erfolge holte sich Marius Scherz aus Breitenau. – Ja, und wer hier und jetzt den Sieger des Finales und somit auch den wiederholten Tagessieger errät, der gewinnt einen Ortsrundgang in Puchberg mit Michael Kindl

 
 
News 2019/11

 
News 2019/10

Hitzige Action und Troll-Festspiele am dritten Stockcar-Renntag

 

In der heißen Luft von Natschbach-Loipersbach kürten sich heute Gerhard Windstey (Formel 2), Lukas Troll (Saloon Cars), Roland Hofmann (Heckklasse) und Michael Kindl (Jugend) zu den vielumjubelten Tagessiegern

 

44 Piloten erwiesen sich heute als überaus hitzeresistent. Bei über 30 Grad im Schatten ging auf der Sandbahn-Arena in Natschbach-Loipersbach der dritte Renntag im Stockcar Racing Cup 2019 über die Bühne, und nicht nur die Fahrer, sondern auch rund 600 Zuschauer trotzten dabei dem laut Meteorologen etwas zu früh vorherrschenden  Hochsommer.

 

10 Protagonisten bot das Starterfeld in der Formel 2. Dabei hatte Bernd Herndlhofer, der Gesamtzweite, schon im Training seinen Schreckmoment. Von einer heftigen Staubwolke behindert, konnte er seinen Boliden nicht rechtzeitig stoppen und knallte hart ins Heck des plötzlich vor ihm auftauchenden Dominik Hillepold aus Prein. Die Folge: Hillepold musste die Formel 2 auslassen, konnte aber in der Hecktriebklasse starten, Herndlhofers Fahrzeug musste mit abgerissener Hinterachse abtransportiert werden, was dem aus der Rundstrecke bekannten Piloten Stress pur bereitete. Mit seiner Mechaniker-Crew schließlich gelang es ihm aber, das Auto bis zum Start der Vorläufe zu reparieren und die Punktejagd in Angriff zu nehmen. Ein Vorlauf-Sieg jedoch gelang ihm nicht. Diese holten etwas überraschend der Gloggnitzer Johann Ritzinger und danach zweimal und etwas weniger überraschend der Gesamtführende Gerhard Windstey aus Grafenbach. – Im Finale freilich war dann der Pechvogel wieder voll da. Bernd Herndlhofer spulte die 12 Runden perfekt ab und fuhr zum Sieg. – Und  dass Bernd Herndlhofer schließlich auch noch den Sieg im abschließenden Grande Finale feiern konnte, fällt da schon fast in die Kategorie „kitschig“. Dem Triumph ging ein packender Endlauf voraus. Eigentlich hatte nämlich der F2-Meister des Jahres 2017 Marcus Lechner bereits alles für sich aufbereitet, jedoch landete der Grafenbacher als Führender bei einem Überrundungsmanöver mit gebrochener Bremsscheibe im Reifenstapel, wurde nachher noch von praktisch jedem nachfolgenden Auto touchiert und musste so Herndlhofers Erfolg hilflos mitverfolgen. – Der Tagessieg für den Punktebesten des 3. Renntags ging jedoch letztendlich an Gerhard Windstey.

 

18 Piloten und damit wiederum die meisten haben für die Klasse der Saloon Cars genannt, weshalb die drei Vorläufe in zwei Gruppen zu je neun Fahrern absolviert wurden. In denen der Name Troll die Hauptrolle spielen sollte. In Gruppe 1 gelangen Lukas Troll aus Hausbrunn zwei Siege und dem Wiener Neustädter Christoph Mican einer. In Gruppe 2 feierte der Wilfersdorfer Sascha Troll sogar einen Vorlaufsieg-Hattrick. Ehe es jedoch so weit war, musste im dritten Vorlauf die Rennleitung einschreiten. Ausgangspunkt war ein Zwischenfall zwischen Raphael Steiner und Gerald Reisinger, im Zuge dessen Steiner mit seinem Ford Puma in die Wand crashte und diesen heftig demolierte. Weil daraufhin die Neunkirchner Brüder Raphael und Marco Steiner die Einschätzung der Rennleitung als Rennunfall nicht teilten und dies im Fahrerlager auch lautstark kundtaten, wurden sie wegen undisziplinierten Verhaltens vom heutigen Tag ausgeschlossen. Weil auch der Zistersdorfer Gerald Reisinger etwas heißer reagierte, als das Wetter war, wurde er mit einem Abzug von 10 Punkten belegt, durfte aber weiterfahren. Organisator Gerald Koloc stand voll und ganz hinter der Entscheidung von Rennleiterin Martina Berger. Koloc: „Ungebührliches Benehmen, sowohl auf der Strecke als auch im Fahrerlager,  darf bei uns keinen Platz haben. Da gibt es von mir null Toleranz.“ – Anschließend standen das B- sowie das A-Finale auf dem Zeitplan. Das B-Finale gewann ebenfalls ein Troll, und zwar Kevin Troll, ebenso wie Sascha Troll aus Wilfersdorf. – Im A-Finale triumphierte sodann Lukas Troll vor Sascha Troll, womit für das abschließende Grande Finale eine leichte Favoritentendenz in Richtung irgendeines Troll zu erkennen war. Der letzte Lauf begann fast schon traditionell mit einem Abbruch. Der Neunkirchner Walter Gasteiner fabrizierte auf der Zielgeraden einen spektakulären Überschlag und das Rennen musste neu gestartet werden. Und es gewann . . . erraten . . . Troll, nämlich Lukas Troll, der damit auch den Tagessieg einheimste – nur drei Zähler am Punktemaximum vorbei.

 

8 Fahrer duellierten sich in der Hecktrieb-Klasse, wo es ebenfalls im ersten Vorlauf ein erstaunliches Ergebnis gab.  Der Wiener Martin Klees, erstmals am Start, holte sich nämlich gleich den Sieg und hielt auch im zweiten Vorlauf als Dritter hinter dem Sieger Anton Bock aus Würflach tapfer mit. Im dritten Vorlauf zeigte Ex-Saloon-Car-Meister Georg Weissenböck aus Weissenbach seine Klasse und feierte einen relativ klaren Sieg. – Die 40 Sieger-Punkte des Finales sicherte sich dann wieder der Vorjahrsmeister Anton Bock, ehe es ins heiß ersehnte Grande Finale ging. Dort fand dann der Champion seinen Meister. Es siegte nämlich der Wiener Roland Hofmann. Und das sogar ziemlich klar, nämlich um fünf Sekunden vor Bock. – Die Tageswertung warf am Ende ebenfalls Roland Hofmann als Besten aus.

 

8 hoffnungsvolle Nachwuchspilot/innen gaben sich auch in der Jugendklasse die Ehre. Um das Sicherheitsrisiko hier weitestgehend zu minimieren, wurde diese  trotzdem in zwei Gruppen zu nur je vier Fahrzeugen gefahren. Während in Gruppe 1 die Ternitzerin Michelle Brünner mit zwei Vorlaufsiegen enorme Frauen-Power demonstrierte, einen Sieg holte Marius Scherz aus Breitenau, waren in der Gruppe 2 die Karten wieder ganz klar zugunsten Topfavorit Michael Kindl verteilt. Der Meister aus Puchberg war auch diesmal nicht zu biegen. – Wie fast zu erwarten, war das auch im Finale nicht der Fall, wenngleich es hier knapper zuging als gedacht. Michael Kindl gewann 0,2 Sekunden vor Michelle Brünner und 0,6 Sekunden vor Nico Monschein aus Fernitz.

 

 
News 2019/9

Stockcar-Spektakel mit allen Stars

Am Samstag, dem 29. Juni, geht in Natschbach-Loipersbach der 3. Renntag des Stockcar Racing Cups über die Bühne / Die Toppiloten aus vier Klassen kämpfen um Punkte / Auch Puls 4 ist wieder dabei, diesmal jedoch nur privat

 

Ein spannender Motorsporttag steht am Samstag der kommenden Woche wieder im niederösterreichischen Natschbach-Loipersbach auf dem Programm. Die dortige Sandbahn der ehemaligen Speedway-Arena ist Austragungsort des dritten Teils des Stockcar Racing Cups 2019. Ab 13 Uhr geht es mit den Vorläufen los, die nach drei Abschnitten in die jeweiligen Finalis sowie die absoluten Tageshöhepunkte, die Grande-Final-Rennen, am Abend münden. Die rasante Punktejagd gibt es wie immer in vier Klassen, angefangen von der Formel 2 über die Saloon Cars, die Hecktriebler bis hin zur Jugend-Kategorie.

 

Dass der 29. Juni nicht nur für ihn ein offensichtlich beliebtes Datum ist, weiß Stockcar-Cup-Organisator Gerald Koloc, weshalb er realistisch meint: „Es ist Ferienbeginn, wo vielleicht viele schon in den Urlaub düsen, Veranstaltungen und Feste gibt es an diesem Tag auch in allen umliegenden Ortschaften. Machen wir uns nichts vor, das wird sich sicher auf die Teilnehmeranzahl und möglicherweise auch auf die Zuschauerzahlen auswirken. Aber auch wenn es diesmal vielleicht vom Ablauf her etwas ruhiger wird, an Spannung und Dramatik wird es sicher nicht fehlen.“ Denn eines ist gesichert. Die Besten jeder Klasse werden dabei sein. Gerald Koloc: „Die kämpfen um den Cupsieg, werden also sicher keine Gelegenheit auslassen, damit sie Punkte sammeln können.“

 

Wer neben den amtierenden Stockcar-Meistern Andreas Gruber (Formel 2), Marco Steiner (Saloon),  Anton Bock (Hechtrieb) und Michael Kindl (Jugend) erfreulicher  Weise ebenso wieder am Start stehen wird, ist Tim Dworschak. Das ist jener TV-Redakteur, der beim letzten Renntag im Rahmen der Puls-4-Aktion „Mission Tim Possible“ als kompletter Neuling dabei war und die am vergangenen Mittwoch als Stockcar-werbeträchtiger Beitrag im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.(Hier Klicken für den Bericht) Auch Gerald Koloc hat sich den Bericht natürlich angesehen und war danach amüsiert: „Da hat man schon gesehen, dass es ihn ein paar Mal ordentlich durchgebeutelt hat.“

 

Umso überraschender dann die Reaktion des Quereinsteigers. Koloc: „Tim hat sich gemeldet und gesagt, dass er diesmal gerne noch einmal privat in der Salooncar-Klasse mitfahren möchte. Diesen Wunsch haben wir ihm natürlich gerne  erfüllt.“ Denn neue Stockcar-Fans sind immer herzlich willkommen!

 

 
News 2019/8

Stockcar Racing auf Puls 4!

 

Link Teil 1: https://www.puls4.com/cafepuls/Videos/Das-Magazin/Mission-TimPossible-als-Anfaenger-beim-Stockcar-Rennen-Teil-1

 

Link Teil 2: https://www.puls4.com/cafepuls/Videos/Das-Magazin/Mission-TimPossible-als-Anfaenger-beim-Stockcar-Rennen-Teil-2

 
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